1. Tag: Willkommen

1. Tag: Willkommen

Individuelle Anreise zu unserer Unterkunft, dem Gasthof Lamm in Schlat, etwa 50 Kilometer östlich von Stuttgart. Beim gemeinsamen Abendessen mit „schwäbischen Tapas" in der Manufaktur lernen Sie Gastgeber Jörg Geiger und Ihre Mitreisenden kennen. Wir erfahren, wie aus alten Birnensorten in Flaschengärung Jörgs exzellente Schaumweine entstehen und probieren die Ergebnisse.

Wir empfehlen die bequeme und umweltfreundliche Anreise mit der Bahn nach Göppingen. Von den meisten Orten in Deutschland ist Göppingen über Stuttgart oder Mannheim innerhalb von maximal 7 Stunden zu erreichen. Gerne organisieren wir auch Ihren Transfer vom Bahnhof zum Gasthof Lamm in Schlat.

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2. Tag: Streuobstwiesen, Champagner-Bratbirne & Kochkurs

2. Tag: Streuobstwiesen, Champagner-Bratbirne & Kochkurs

Nach einem kräftigen Landfrühstück unternehmen wir einen Spaziergang über die Streuobstwiesen – wertvolles Erbstück dieser Gegend, deren Landschaftsbild sie prägen. Katrin Läpple von der Manufaktur Jörg Geiger erläutert uns diese traditionelle Form der Landwirtschaft und die alten Obstsorten, sowie die Bemühungen um den Schutz der Vögel als natürliche Schädlingsbekämpfer. Anders als in den modernen, niedrigwachsenden Obstplantagen stellen die Streuobstwiesen ein komplexes Ökosystem dar, in dem über 5000 Tier- und Pflanzenarten zuhause sind – die Schwäbische Alb ist das Gebiet mit der größten Biodiversität nördlich der Alpen. Bei gutem Wetter ist ein Mittagspicknick inmitten der Obstwiesen vorgesehen. Nach einer Mittagspause erwartet uns Familie Kottmann zu einem Kochkurs im Gasthof Hirsch in Bad Ditzenbach. Das traditionsreiche Haus erhielt schon im Jahre 1806 die Erlaubnis zur Schank- und Speisewirtschaft. Vor dem Kochkurs sammeln wir bei einer Kräuterführung selbst heimische Küchenkräuter und je nach Witterung auch Pilze! Nach dem gemeinsamen, selbstgekochten Abendessen kehren wir nach Schlat zurück. 

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3. Tag: Die Weine des Remstals

3. Tag: Die Weine des Remstals

Heute unternehmen wir einen Ausflug in das Remstal mit seiner jahrhundertealten Weinbautradition. Wir besuchen zwei der großen Winzer, geplant sind Gerhard Aldinger mit seinen hervorragenden Lembergern und roten Cuvées, Rainer Schnaitmann, eines der jüngsten Weingüter aber schon heute mit an der Spitze oder Jochen Beurer mit seinen großartigen spontanvergorenen Rieslingen. Nach einem Mittagsimbiss haben wir etwas freie Zeit, um eine kleine Pause einzulegen und einen Spaziergang zu machen. Zum frühen Abendessen gehen wir in eines der besten Restaurants im Remstal, die hier oft aus oder neben alten Metzgereien entstanden sind. Unser Bus bringt uns zurück „nach Hause“ zum Gasthof Lamm.

Feste Zusagen für Besuche sind für Winzer mehr als ein Jahr im Voraus nicht möglich, aber durch unsere persönlichen Kontakte können wir immer eindrucksvolle Besuche hervorragender Winzer realisieren. 

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4. Tag: Alblamm, Käse & Obstbrände

4. Tag: Alblamm, Käse & Obstbrände

Am Vormittag treffen wir uns mit Schäfer Frieder Mühlhäuser. Die Schafherden gehören seit dem 15. Jahrhundert zum Landschaftsbild der Schwäbischen Alb, als wandernde Schäfer begannen, die kargen Weiden und brachliegenden Äcker zu nutzen. Frieder erklärt uns den Nutzen der Weidewirtschaft, welche schonend die Landschaft pflegt und vielerlei natürliche Produkte liefert wie Wolle, Milch und Fleisch. Weiter geht es zum Waldeckhof, einer sozialen Einrichtung zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen. Auch hier werden Schafe gehalten und aus der Milch köstliche Käse hergestellt. Daneben hält der Biolandhof auch bedrohte alte Nutztierrassen wie das Limpurger Rind, die älteste Rinderrasse Württembergs. Wir machen eine Führung durch den Betrieb und probieren beim Mittagsimbiss die hauseigenen Käsespezialitäten und die vielen anderen leckeren Produkte des Hofes. Nach einer Pause „daheim“ in der Unterkunft lässt uns Jörg miterleben, wie in seiner neuen Verschlussbrennerei aus süßem Obst edle Obstbrände entstehen. Auch das große gemeinsame Abschlussessen am Abend „zuhause“ im Gasthof Lamm steht ganz im Zeichen des Hauses – das sechsgängige „Prickelnde Menü“ wird von den Schaumweinen der Manufaktur Jörg Geiger begleitet.

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5. Tag: Abschied

5. Tag: Abschied

Nach dem Frühstück heißt es Abschiednehmen von der Schwäbischen Alb. Für eine individuelle Verlängerung Ihrer Reise stehen wir Ihnen gerne mit Anregungen zur Verfügung.

SCHWIERIGKEITSGRAD

Eine Reise nur zum Genießen! Bitte festes Schuhwerk mitnehmen.

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Reiseleiterin

Reiseleiterin

Romy Marquart ist Gastgeberin aus Leidenschaft und hat durch ihr Studium Tourismusmanagement - Schwerpunkt Hospitality ihr Hobby zum Beruf gemacht.
Ob in München, Granada oder Bolivien, die kulinarischen Traditionen und Genüsse aus dem Südwesten waren auf jeder Reise dabei, Spätzle schaben kann man schließlich überall. Aufgewachsen und verwurzelt ist sie auf der Schwäbischen Alb, aber die badisch-pfälzische Genusskultur und die Liebe haben sie nach Karlsruhe gebracht, wo sie seit diesem Jahr im Slow-Food Restaurant Erasmus von Marcello und Andrea Gallotti arbeitet.

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