1. Tag: Willkommen

1. Tag: Willkommen

Individuelle Anreise nach Vougeot, etwa 2o Kilometer von Dijon. Wir wohnen in dem familiär geführten Hôtel de Vougeot, das an die gleichnamige Grand-Cru-Lage grenzt. Aus den Zimmern blicken wir über die Weinberge auf das Château du Clos de Vougeot. Bei einem Spaziergang und dem gemeinsamen Abendessen in einem guten traditionellen Restaurant in der Nähe lernen wir die Mitreisenden kennen.

Anreise-Empfehlungen: Aus dem Westen Deutschlands bietet sich die Anreise mit dem PKW an. Von Frankfurt nach Vougeot braucht man etwa viereinhalb Stunden. Wenn Sie Zeit haben, empfehlen wir wegen des geringeren Verkehrs die Anreise mit dem Auto schon am Wochenende. Gerne buchen wir Ihr Zimmer ein oder zwei Tage früher. Bei Interesse bringen wir Sie für eine gemeinsame Anreise mit anderen Gästen zusammen. Mit der Bahn reist man beispielsweise ab Frankfurt um 10:50, an Dijon 15:58 mit Umstieg in Basel, und von Stuttgart ab 10:54, an Dijon 15:23 mit Zeit für ein kurzes Mittagessen in Straßburg. Von Dijon organisieren wir gerne Ihren Transfer mit unserem Fahrer. Der nächste Flughafen ist Lyon, von dort sind es knapp zwei Stunden mit dem Mietwagen nach Vougeot oder mit dem Zug nach Dijon. EasyJet fliegt direkt von Berlin, Air Berlin von Hannover, Eurowings von Düsseldorf, Lufthansa von Frankfurt und München, Swiss Air von Zürich sowie Austrian Airlines von Wien. Bei einem Flug empfehlen wir die Kompensation der verursachten Treibhausgase über www.atmosfair.de, über das wir selbst alle unsere Flüge ausgleichen. (Stand: 10.2016)

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2. Tag: Geschichte & Wein

2. Tag: Geschichte & Wein

Nach dem sehr guten Frühstück im Hotel laufen wir hinüber zum Château du Clos de Vougeot, wo wir unter anderem die vier gigantischen Pressen sehen, mit denen die Zisterzienser hier ab dem 12. Jahrhundert den Wein bereiteten. Weiter geht es mit unserem Bus nach Beaune. Wir werden in den Kellern des ehemaligen Herzogspalastes erwartet. Über hunderte von Metern ziehen sie sich zwischen der Basilika Notre-Dame und dem Hospice unter der Altstadt hindurch, manche Teile gehen sogar bis auf die Römer zurück. Heute sind sie in Besitz des 1756 gegründeten Maison Joseph Drouhin, das mit 73 Hektar in knapp 90 Einzellagen einer der größten Winzer im Burgund ist. Seit Philippe Drouhin 1998 die Verantwortung übernahm, wurden alle Lagen auf eine biodynamische Bewirtschaftung umstellt. (Unser Reiseleiter Nicolas Drouhin ist nicht direkt verwandt mit ihm.) In den Kellern lagern hunderttausende Flaschen. Bei einer Führung steigen wir auch in die Geschichte Burgunds ein und dürfen dann einige Weine probieren. Am Nachmittag haben wir freie Zeit im bezaubernden Beaune und besuchen die einzige der vormals hunderten von burgundischen Senfmühlen, die heute noch in Familienbesitz ist. Zum Essen gehen wir in unser Lieblingsrestaurant in Beaune – eigentlich ein Weinladen, in dem abends eine lange Tafel aufgebaut wird und wo man umrahmt von Weinflaschen hervorragend isst!

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3. Tag: Geologie & Wein

3. Tag: Geologie & Wein

Der Geologe Eric Vincent ist Experte am Institut National des Appellations d’Origine in Beaune. Er kennt wie kaum ein anderer die Geologie und auch die Geschichte der Grand Crus, der großen Lagen. Heute Vormittag geht er mit uns in die Weinberge und erklärt, wie die Vielfalt der Böden an der Côte d’Or entstanden ist und wie aus ganz unterschiedlichen geologischen, agronomischen und historischen Gründen die verschiedenen Grand Crus definiert wurden. Eric organisiert die jährliche Grand-Cru-Verkostung für die Region Burgund, er ist wohl einer der wenigen Menschen, die jedes Jahr alle 62 probieren. Da wir seit zehn Jahren befreundet sind, ist der sympathische und bescheidene Experte bereit, unsere Gruppen an seinem immensen Erfahrungsschatz teilhaben zu lassen. Zu Mittag werden wir in der Unterkunft mit Charcuterie, Fromages et Salades verwöhnt. Nach einer kleinen Pause geht es zu einem benachbarten Winzer, der in den am Morgen mit Eric besuchten Weinbergen verschiedene Lagen vom Village bis zum Grand Cru besitzt, die wir probieren dürfen. Den intensiven Tag lassen wir in einem einfachen, authentischen Restaurant ganz in der Nähe des Hotels ausklingen.

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4. Tag: Weinbereitung & Winzer

4. Tag: Weinbereitung & Winzer

Heute gehen wir einem weiteren Geheimnis auf die Spur – der Bedeutung des Holzes für die Weinbereitung. Wir besuchen einen Küfer, der uns über Holzqualitäten, die Herstellung der Fässer und ihre Bedeutung für die Reifung der Weine berichtet. Er setzt für uns ein Eichenfass zusammen mit allen Arbeitsschritten vom Zuschnitt der einzelnen Dogen bis zum fertigen Fass – ein weiterer Höhepunkt der Reise! Auf der Weiterfahrt schauen wir bei der Käserei Gaugry vorbei, die den berühmten mit Marc de Bourgogne gewaschenen kräftigen Époisses herstellt und besuchen die kleine Kirche in Fixey aus dem 10. Jahrhundert, eine der ältesten im Burgund. Dann machen wir – wie Gott in Frankreich – mitten in den Weinbergen ein Picknick mit Käse, Wein und Brot! Am Nachmittag geht es zu einem weiteren Winzer, diesmal in der Côte de Beaune, wo neben den Pinots auch die große weiße Traube der Region angebaut wird, der Chardonnay. Zu Abend essen wir in einem weiteren unserer Lieblingsrestaurants in der Nähe von Beaune, in dem hervorragende Grillspezialitäten über einem großen offenen Feuer zubereitet werden!

Anmerkung: Es könnte sein, dass der Besuch des Küfers bei einzelnen Reiseterminen nicht möglich ist. In dem Fall suchen wir eine interessante Alternative.

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5. Tag: Die Haute-Côte

5. Tag: Die Haute-Côte

Zum Finale unserer Reise unternehmen wir einen Ausflug in die Haute-Côte. Hier in höheren Lagen werden auch Weine angebaut, vor allem aber Beeren. In Arcenant besuchen wir die vielfach ausgezeichnete Cassis-Produzentin Viviane Joannet. Berühmt wurde der Likör der schwarzen Johannisbeere durch den eigenwilligen Bürgermeister von Dijon, Félix Kir, der ihn über Jahrzehnte jedem Besucher in den Aligoté mischte, bis das Getränk mit seinem Namen Weltruhm erlangte. Nach einem Mittagessen in einem einfachen Restaurant, in dem man vor allem die Bauern der Gegend an den Nebentischen findet, fahren wir zu einem Winzer, der Lagen sowohl in der Haute-Côte als auch unten an der Côte de Nuits besitzt. Unseren letzten gemeinsamen Abend verbringen wir in der Unterkunft, wo Alain heute für uns den Grill befeuert. Wir freuen uns schon auf das fantastische Fleisch vom burgundischen Charolais-Rind!

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6. Tag: Abschied

6. Tag: Abschied

Nach dem Frühstück endet unsere Reise im Burgund. Für eine individuelle Verlängerung stehen wir Ihnen gerne mit Anregungen zur Verfügung.

SCHWIERIGKEITSGRAD

Eine Reise nur zum Genießen!

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Reiseleiter

Reiseleiter

Nicolas Drouhin stammt aus einer Winzerfamilie im Burgund und hatte in seiner Kindheit die Weinberge als Spielplatz. Mit Anfang Zwanzig ging er nach Berlin, inzwischen lebt er ein Jahrzehnt hier. Nach Jahren im E-Commerce stellte sich für ihn heraus, dass er zu seiner Leidenschaft zurückkehren muss: dem Wein. Gute Burgunder zu fairen Preisen findet man kaum in Berlin. So hat Nicolas einen Direktimport gegründet und bringt Weine von Produzenten im Burgund, die er alle persönlich kennt und regelmäßig besucht, in die Hauptstadt. So lernten wir uns kennen und Nicolas begleitete mich auf unserer ersten Burgund-Reise im Mai 2014. Seit 2015 leitet Nicolas nun unsere Reisen im Burgund und kann wie kein anderer die Wesensart der Menschen, die Schönheit der Region und ihre Weine vermitteln.

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