1. Tag: Willkommen

1. Tag: Willkommen

Individuelle Anreise zur Maison Oléa, unserem charmanten Chambre d’hôtes in Le Bugue. Beim Aperitif und anschließendem gemeinsamen Abendmenü, das unsere Gastgeber Murielle und Francis liebevoll für uns zubereiten, lernen Sie Anna und Ihre Mitreisenden kennen.

Anreise-Empfehlungen:
Von Freiburg im Breisgau sind es mit dem Auto etwa 785 Kilometer bis Le Bugue. Mit dem Zug braucht man von Freiburg 9-10 Stunden bis zum Bahnhof Le Buisson-de-Cadouin, der gut 10 km vom Hotel entfernt ist. Wir organisieren gerne einen Transfer. Der nächstgelegene, von Deutschland direkt angeflogene Flughafen ist Bordeaux (etwa 160 km zum Hotel). EasyJet fliegt direkt ab Hamburg, Berlin, Basel und Genf, Lufthansa und Eurowings ab Frankfurt, Air France ab Düsseldorf und Volotea ab München. Von Bordeaux kann man mit der Bahn ohne Umstieg in etwa zwei Stunden bis zum Bahnhof Le Buisson-de-Cadouin fahren. Auf Wunsch buchen wir Ihnen einen Mietwagen vom Flughafen oder auch einen Transfer und versuchen, dass sich möglichst viele Gäste den Transfer und die Kosten teilen können. Bei einem Flug empfehlen wir die Kompensation der verursachten Treibhausgase über www.atmosfair.de, über das wir selbst alle unsere Flüge ausgleichen. (Stand: 12.2019)

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2. Tag: Trüffelsuche, Trüffelessen & Lascaux

2. Tag: Trüffelsuche, Trüffelessen & Lascaux

Nach dem leckeren französischen Frühstück mit Baguette, Croissant und Café au lait (auf Wunsch gibt es auch Herzhaftes) fahren wir mit Anna zu dem Trüffelexperten Eric, der mit großer Begeisterung dieses berühmteste Produkt des Périgord vermittelt. Anders als im Piemont, wo man ihn wild sucht, wird der Trüffel hier im Périgord in Plantagen angebaut. Dabei werden die Wurzeln der Bäume, mit denen der Trüffel in Symbiose wächst, vor dem Pflanzen mit Sporen bestäubt. (Beim weißen Alba-Trüffel im Piemont wird das auch experimentiert, gilt aber bisher als nicht möglich.) Wir gehen mit Eric und seiner Hündin in seiner Plantage auf die Suche. Man findet im Périgord über das ganze Jahr Trüffeln. Den besten, den Tuber melanosporum, den schwarzen Wintertrüffel, der auch Périgord-Trüffel genannt wird, kann man von Dezember bis Februar ernten. Man kann ihn aber für die restliche Zeit des Jahres auf verschiedene Weise konservieren, Eric zeigt uns wie! Und dann erwartet uns Erics Frau Nadine daheim mit einem großen Mittagsmenü mit dem edlen frischen Périgord-Trüffel! Nach dem vielgängigen Trüffelmenü besuchen wir am Nachmittag das Centre Lascaux IV, das Informationszentrum um die berühmte Höhle mit den etwa 17.000 Jahre alten Höhlenmalereien! Dann fahren wir heim in die Maison Oléa, wo wir Zeit haben, den Kamin zu genießen, uns über den Tag auszutauschen oder auszuruhen. Der Hunger wird nach dem Trüffelmenü zu Mittag nicht groß sein und Francis bereitet uns ein leichtes Abendbrot zu.

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3. Tag: Trüffelfest im Dorf

3. Tag: Trüffelfest im Dorf

Anna fährt heute mit uns zur „Fête de la Truffe“ in ihren Wahl-Heimatort Campagnac. Einmal jährlich findet dort das Fest zu Ehren der schwarzen Knolle statt. Es erfreut sich immer größerer Beliebtheit und zieht die Landbevölkerung von nah und fern an: Bauern, Restaurateure, Köche und Hausfrauen, alle sind auf den Beinen. Man kann den Hunden beim Suchen zuschauen, es wird traditionelle Musik gespielt, natürlich werden Trüffeln feilgeboten und mittags sind wir im Gemeindesaal an langen Tischen bei dem großen Trüffelessen dabei! Anna kann uns hier und während der gesamten Reise viel Interessantes zu den Menschen im Périgord und ihren Bräuchen vermitteln. Das Essen auf dem Dorffest geht bis weit in den Nachmittag, den Rest des Tages nehmen wir uns freie Zeit - vielleicht für einen Winterspaziergang und das Genießen der Ruhe vor dem Kamin. Abends wird der Hunger auch heute nicht groß sein und Francis bereitet uns wieder ein leichtes Abendbrot zu.

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4. Tag: Trüffelmarkt & Atelier Foie gras

4. Tag: Trüffelmarkt & Atelier Foie gras

Heute heißt es, etwas früher aufzustehen, denn wir fahren mit Anna und Francis in das kleine Städtchen Sainte-Alvère, wo alljährlich einer der offiziellen Trüffelmärkte des Périgord stattfindet. Francis kennt sich gut aus mit der berühmten schwarzen Knolle und kann uns fachkundig beraten, wenn wir Trüffel für unsere Terrine de foie gras aux truffes kaufen! Nach dem Marktbesuch fahren wir weiter zu Natalie und Richard, die eine bäuerliche Entenfarm betreiben. Sie erklären uns die Aufzucht und die verschiedenen Entenprodukte, die sie in traditioneller handwerklicher Art auf dem Hof herstellen. Bei Natalie und Richard kaufen wir die frischen Entenlebern für unsere Terrine.

Dann geht es weiter nach Campagnac. Anna lädt uns zu sich nach Hause ein! Sie hat in liebevoller Arbeit über viele Jahre ein altes Bauernhaus restauriert und kann uns viel Spannendes von dem alltäglichen Leben hier auf dem Land im Périgord berichten. Anna bereitet uns einen Mittagsimbiss zu – ich erinnere mich, dass zum Beispiel ihr Salat mit warmem Ziegenkäse und Walnüssen sehr lecker war, dazu Brot mit selbst hergestellter Trüffelbutter... Auch ihr karamellisierter Nusskuchen hat einen sehr guten Ruf! Am Nachmittag werden wir mit Anna und unter der fachkundigen Anleitung einer Bäuerin aus dem Dorf die ganze Entenstopfleber mit dem frischen Trüffel im Glas konserviert! Am Ende der Reise dürfen wir dann eine Terrine de foie gras entier de canard aux truffes (ca. 350 Gramm) als eine ganz besondere Reiseerinnerung mit nach Hause nehmen! Nach dem leichten Mittagsimbiss erwarten uns Murielle und Francis heute mit einem vollen leckeren Abendmenü in der Unterkunft. Übrigens: In der Maison Oléa kocht meist der Mann, Francis!

Anmerkung Philipp Boecker: Foie Gras ist ein traditionelles Produkt der Gegend. Sie dürfen sicher sein, dass mir bewusst ist, dass es vor dem Hintergrund des Tierwohls viele Kontroversen dazu gibt und dass ich mich ein wenig damit beschäftigt habe. Ich habe die erste Enten-Farm 2006 besucht. Ich sehe unsere Aufgabe nicht darin, mit erhobenem Zeigefinger herumzulaufen und Gästen oder vor allem den Menschen vor Ort zu sagen, was sie essen sollen und was nicht, sondern darin, Zugänge und Einblicke zu verschaffen, die allein nur schwer möglich sind, sodass die Teilnehmer unserer Reisen hinter die Kulissen schauen und sich selbst ein Urteil bilden und dann auf der Grundlage eigener Erfahrungen entscheiden können, was sie essen möchten und was nicht.

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5. Tag: Wochenmarkt & Sterneküche

5. Tag: Wochenmarkt & Sterneküche

Vormittags besuchen wir den farbenfrohen Wochenmarkt in unserem Städtchen Le Bugue. Hier können wir direkt bei den Bauern und Handwerkern des Umlandes probieren und einkaufen. Unter anderem gibt es hier auch den besten Käsestand der Gegend – ein Traum! Im Anschluss machen wir einen schönen Winterspaziergang, vielleicht entlang der Vézère, dem Fluss, der ganz in der Nähe des Städtchens in die Dordogne mündet. Zum Mittagessen fahren wir in eines der besten Restaurants des Périgord, das Vieux Logis in Tremolat. In dem ehemaligen Tabak-Trockenhaus eines wundervollen Anwesens mit großem Park, arbeitet hier seit über zehn Jahren Vincent Arnould. Er kocht mit den lokalen Produkten wie Ente, Walnussöl, Pilzen, Trüffeln und Foie gras, hebt sie aber im Vergleich zur traditionellen Lokalküche technisch und ästhetisch auf ein anderes Niveau. Wir essen das Degustationsmenü mit vielen kleinen Gängen. Nach einem kleinen Spaziergang durch das pittoreske Dörfchen fahren wir auf wunderschönen, verschlungenen Wegen zurück zum Gästehaus, wo wir den Abend wieder gemütlich ausklingen lassen.

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6. Tag: Ausflug ins Weinbaugebiet Cahors

6. Tag: Ausflug ins Weinbaugebiet Cahors

Am vorletzten Tag unternehmen wir einen Ausflug in die Nachbarregion Lot. Der Wein, der im Périgord am meisten getrunken wird, ist der Bergerac. Etwas südöstlich jedoch wächst an den Hängen und im Tal des Flusses Lot ein ganz besonderer Wein, der Cahors. Dunkel und kräftig passt er hervorragend zu der Küche des Südwestens. Wir besuchen einen Familienbetrieb, der direkt am Fluss liegt und leckere biologische Weine produziert. Da Anna die Familie gut kennt, freuen sie sich auf unseren Besuch und sind offen, unsere Fragen im Weinberg und im Keller zu beantworten. Nach der Verkostung kehren wir zu Mittag in einem einfachen Landgasthof ein, um uns mit einem typisch französischen plat du jour (Mittagsgericht) zu stärken. Auf dem Rückweg haben wir die Möglichkeit, die wunderschöne winterliche Landschaft zu genießen, und Anna zeigt uns zwei wunderschöne romanische Kirchen. Am Abend erwarten uns Murielle und Francis mit einem weiteren Abendmenü mit périgourdinischen Spezialitäten am Kamin.

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7. Tag: Römische Geschichte & Störzucht

7. Tag: Römische Geschichte & Störzucht

Heute Vormittag fahren wir nach Périgueux. Die Hauptstadt des Périgord blickt auf eine lange und interessante Geschichte zurück. Schon die Kelten und die Römer haben hier am Fluss Isle gesiedelt. Wir besuchen das Museum Vesunna, das seinen Namen von dem römischen Namen der Stadt ableitet. In diesem beeindruckenden Gebäude, entworfen von einem der bekanntesten zeitgenössischen französischen Architekten, Jean Nouvel, können wir das Leben der Römer in Gallien nachempfinden. Nach dem Besuch geht es in die schöne, sehr gut restaurierte Altstadt, wo wir uns in einem der vielen Bistros wieder mit einem plat du jour stärken und vielleicht einen Blick in die imposante romanische Kuppelbasilika werfen. Nachmittags fahren wir weiter zu einer Störfarm, die am Fluss Isle gelegen ist. Hier wird ein hervorragender Kaviar produziert, der an die besten Restaurants Frankreichs geliefert wird. Schon die Römer wussten den Stör zu schätzen und wer weiß, vielleicht legten sie den Grundstein für die Kaviar-Produktion im Périgord...? Wir machen eine geführte Besichtigung und dürfen dann bei einer kleinen Degustation einige Produkte des Hauses probieren. Am letzten Abend werden wir von Francis noch einmal besonders gut bekocht – als Abschiedsessen gibt es ein weiteres Trüffelmenü und wir können die schönen Eindrücke der gemeinsamen Woche Revue passieren lassen.

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8. Tag: Au revoir

8. Tag: Au revoir

Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen von unserer Reise ins Périgord. Wer Lust und Zeit hat, kann noch ein oder zwei Tage in Bordeaux anhängen. Anna gibt gerne Tipps und Informationen.

SCHWIERIGKEITSGRAD

Es bestehen keine besonderen Schwierigkeiten – eine Reise nur zum Genießen!

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Reiseleiterin

Reiseleiterin

Anna von Wuthenau studierte in Berlin Romanistik und Geschichte. Sie lebt und arbeitet inzwischen seit 25 Jahren im Périgord. Die Liebe zu den alten Gemäuern, der stille Charme der Landschaft und auch die gute Küche bewogen sie, sich hier nieder zu lassen. Seit vielen Jahren arbeitet sie im Tourismus und es liegt ihr am Herzen, ihre Liebe zu der Gegend und den Menschen hier, zu dem entschleunigten Lebensrhythmus und der Qualität der Produkte zu vermitteln. Ein behutsamer und respektvoller Tourismus ist ihr wichtig.
Sie weiß wo Steinpilze, Pfifferlinge und Morcheln zu finden sind, schätzt Esskastanienhonig, Gänseleber und die aromatischen Walnüsse, die direkt vor ihrem Haus wachsen. Sie zählt einige Biowinzer in ihrem Freundeskreis und kann sogar auch ohne Hund und Schwein die Trüffeln in der Erde orten (ihr Geheimnis dabei ist ein ganz kleines anderes Tier, nämlich eine Fliege!)

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