1. Tag: Willkommen

1. Tag: Willkommen

Individuelle Anreise zum Hotel Domaine des Clos, etwa 20 Kilometer von Arles und 30 von Avignon gelegen. Auf Wunsch organisieren wir Ihren Transfer vom Flughafen oder Bahnhof. Im ruhigen Park des ehemaligen Weinguts mit altem Baumbestand und einem schönen Pool schaltet man gleich drei Gänge zurück und kann vom ersten Moment an entspannen und genießen! Unsere Gastgeber Sandrine und Davide Ausset empfangen uns am Abend zum Aperitif. Beim gemeinsamen Abendessen in der Unterkunft mit traditionellen lokalen Gerichten der Provence lernen Sie Ihre Mitreisenden kennen.

Anreise-Empfehlungen: Mit der Bahn ist man ab Frankfurt in gut sieben Stunden mit einer direkten Verbindung ohne Umstieg in Avignon (ab 13:58, an 21:07, weitere Stopps des Zuges in Mannheim, Karlsruhe und Baden-Baden)! Es gibt mehrere frühere Verbindungen mit einem Umstieg. Vom TGV-Bahnhof Avignon sind es etwa 35 km bis zum Hotel. Wir buchen gerne die Bahnfahrkarte für Sie und organisieren Ihren Transfer vom Bahnhof zu Hotel.

Die nächstgelegenen Flughäfen sind Montpellier (etwa 75 km zum Hotel) und Marseille (etwa 90 km). Lufthansa fliegt von Frankfurt und München direkt nach Marseille, easyJet von Berlin, Eurowings von Düsseldorf und Ryanair ebenfalls von Frankfurt. Ryanair fliegt zudem von Frankfurt-Hahn direkt nach Montpellier sowie easyJet von Basel. Wir organisieren gerne Ihren Transfer vom Flughafen zum Hotel. Bei einem Flug empfehlen wir die Kompensation der verursachten Treibhausgase über www.atmosfair.de, über das wir selbst alle unsere Flüge ausgleichen. (Stand: 12.2017)

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2. Tag: Provenzalischer Markt in L’Isle-sur-la-Sorgue

2. Tag: Provenzalischer Markt in L’Isle-sur-la-Sorgue

Am Morgen erwartet uns - bei dem fast immer schönen Wetter auch auf der Terrasse im Garten - das reichhaltige Frühstück mit Croissants, Café au lait, frischem Obst sowie auch herzhaften Produkten. Es gibt einige hausgemachte Produkte, Sandrine backt u.a. ein Gewürzbrot und kocht selbst Marmeladen. Nach dem Frühstück fahren wir nach L’Isle-sur-la-Sorgue. Das Städtchen wurde zunächst von Fischern auf mehreren Inseln in dem Fluss Sorgue gegründet und gilt mit seinen vielen Kanälen, Brücken, hölzernen Mühlrädern und alten Stadthäusern als eines der schönsten der Provence. Am Sonntagvormittag findet hier der wöchentliche Markt statt, der bereits seit dem 12. Jahrhundert dokumentiert ist und einer der ältesten und aktivsten der Provence ist. Etwa 250 Händler und Produzenten aus der Region bieten Lebensmitteln an. Das Herz findet hier alles, was es sich von einem französischen Wochenmarkt wünscht: Da sind unzählige Käsestände, Obst und Gemüse, Fleisch, Wurst, Terrinen, auch Marmeladen und Konserven, Backwaren aller Art, Fisch, Meeresfrüchte und vieles mehr. Wir kaufen gemeinsam für ein provenzalisches Abendbrot in der Unterkunft und für ein Picknick am kommenden Tag ein! Zu Mittag essen wir in einem kleinen Restaurant und danach haben wir Zeit zum Flanieren und für einen individuellen Besuch der Brocante, des Antikmarktes in L’Isle-sur-la-Sorgue, für den der Ort international renommiert ist. Am Nachmittag fahren wir zurück in unser Hotel, wo wir Zeit für eine Pause, den wunderschönen Garten und den Pool haben. Am Abend werden wir gemeinsam unser provenzalisches Abendbrot mit den auf dem Markt erworbenen Produkten der Region zubereiten und mit leckerem Wein genießen! (Beim Wein kommt zum Tragen, dass Bert seit Jahrzehnten im Metier arbeitet und seine Lebensgefährtin Winzerin ist, mit einem Wort: Es gibt Leckeres zu trinken!)

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3. Tag: Der Gott der Feigen & van Gogh in Arles

3. Tag: Der Gott der Feigen & van Gogh in Arles

Am Morgen fahren wir zu Francis, der nicht weit von unserem Hotel im Herzen der Provence auf 12 Hektar Land über 100 verschiedene Feigensorten anbaut! Im Juni und im Oktober dürfen wir sie direkt vom Baum probieren! Bei Francis habe ich die beste Marmelade meines Lebens gekostet, von schwarzen Feigen! Aber bei ihm findet man nicht nur Marmeladen, auch Chutneys, Feigensenf, Feigen mit Balsamico, getrocknete Feigen verschiedener Varietäten...! Francis kümmert sich seit über 40 Jahren um nur diese eine Frucht, er sucht in der ganzen Welt nach Sorten, die er noch nicht kennt, er forscht zu Feigen und testet neue Rezepte. Er benutzt übrigens keine chemischen Dünger und Spritzmittel, also es ist nicht nur extrem lecker, sondern auch bekömmlich! Zudem ist er ein toller Gastgeber und Gesprächspartner und versteht sich darauf, es seinen Gästen gut gehen zu lassen. Nebenbei erfährt man, wenn man ihm zuhört, auch einiges über seine spannende eigene Geschichte und über die Geschichte Südfrankreichs in den letzten Jahrzehnten. Zu Mittag machen wir ein großes Picknick unter den Feigenbäumen bei Francis und lassen es uns gut gehen! Am Nachmittag fahren wir weiter nach Arles, wo Vincent van Gogh 16 überaus produktive Monate seines Lebens verbracht hat. Wir begeben uns mit einem deutschsprachigen Guide auf eine etwa zweistündige Tour durch die Stadt, auf der wir die verschiedenen Orte van Goghs in der Stadt kennenlernen. Wir haben noch etwas freie Zeit in Arles, bevor wir am Spätnachmittag in die Unterkunft zurückkehren, wo wir heute wieder zu Abend essen werden. Es kommt dafür eigens eine Frau aus dem Dorf, die für ihre gute Küche bekannt ist, und für uns kocht!

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4. Tag: Ausflug in die Camargue: Reisanbau, Meer & Kochkurs

4. Tag: Ausflug in die Camargue: Reisanbau, Meer & Kochkurs

Heute machen wir einen Ausflug in die Camargue, das große Naturschutzgebiet im Mündungsgebiet der Rhone, das berühmt ist für den Reiseanbau, die Salinen mit der Tradition des Fleur du Sel, die Stiere und Pferde. Wir besuchen Bernard Poujol, einen der ganz wenigen biologischen Reisbauern. Er hat früher für einen der größten agroindustriellen Reisproduzenten gearbeitet. Dann begann er, die Möglichkeiten biologischen Reisanbaues zu erforschen und zu experimentieren. Die Forschungen führen ihn bis nach Afrika und nach Japan, wo er die Inspiration bekam, in den Reisfeldern Enten zu züchten gegen die Schädlinge und das Gras! Bernards roten Camargue-Reis findet man inzwischen in manchen französischen Sterne-Restaurants und auch im deutschen Handel. Wir essen ihn heute nach dem sehr spannenden Besuch zu Mittag in einem Restaurant in Saintes-Maries-de-la-Mer. Danach haben wir Zeit am Meer, zum Spazierengehen oder auch zum Baden! Am Spätnachmittag erwartet uns Roger Merlin in seinem direkt am Wasser gelegenen Anwesen für einen spannenden Kochkurs zur Küche der Camargue! Nach unserem selbst gekochtem Menü geht es mit vielen neuen Eindrücken zurück in unser Hotel.

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5. Tag: Freizeit & Wein

5. Tag: Freizeit & Wein

Nach dem intensiven Programm vom Vortag nehmen wir uns heute den Vormittag frei. Wir können ausschlafen, die Ruhe unter den alten Bäumen im Park genießen, mal etwas lesen oder an den Pool gehen. Zu Mittag bereiten wir uns im Garten, wo es mehrere schöne Essbereiche gibt, ein kleines Picknick mit unseren Einkäufen.

Am Nachmittag fahren wir zu dem nahegelegenen Weingut Château Mourgues de Grès, das von dem sympathischen Ehepaar Anne und François Collard betrieben wird. Wir haben Zeit für einen ausführlichen Besuch der Weinberge und des Kellers und dürfen natürlich probieren. Das Weingut hat eine breite Palette an Weinen, besonders ihre Rosés werden hoch gelobt. Der Weinjournalist Michel Bettane schreibt: „Mourgues du Grès ist der Pionier bei der hohen Qualität der Region mit einer wunderbaren Balance zwischen Finesse und Struktur!“. Für den Abend hat unser Reiseleiter Bert das Winzer-Ehepaar eingeladen, gemeinsam mit uns im Hotel zu essen - gepaart mit ihren Weinen natürlich!

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6. Tag: Nîmes & die römische Vergangenheit

6. Tag: Nîmes & die römische Vergangenheit

In Nîmes besuchen wir am Vormittag die imposanten über 130 Jahre alten Markthallen. Sie sind bis heute das lebendige Herz der Stadt und ein Ort, an dem die Traditionen der Provence und die typische südfranzösische Atmosphäre gepflegt werden: flotte Sprüche, Rezepte und gute Laune gibt es gratis! Zu Mittag essen wir in dem Restaurant „Halles Auberge“ in den Markthallen! Nach etwas freier Zeit tauchen wir am Nachmittag mit einem deutschsprachigen Guide ein in die römische Vergangenheit von Nîmes und der Region. Es gibt zahlreiche gut erhaltene Bauten aus der Römerzeit, berühmt sind vor allem das Amphitheater und die Maison Carrée. Das Amphitheater bietet übrigens über 20.000 Zuschauern Platz! Zum Abendessen besuchen wir heute ein Restaurant in Nîmes oder in der näheren Umgebung. Foto: © tichr, fotolia

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7. Tag: La Chassagnette - Gemüseküche mit Stern

7. Tag: La Chassagnette - Gemüseküche mit Stern

Zum krönenden Abschluss der Reise fahren wir heute zum Sterne-Restaurant La Chassagnette, das größtenteils und in unglaublichen Variationen, Konsistenzen und Farben aus dem eigenen Garten kocht. Bevor wir mittags das beeindruckende Gemüsemenü essen, treffen wir am Vormittag den Leiter der Gärten des Restaurants, Claude Pernix, mit dem unser Reiseleiter Bert befreundet ist. Claude nimmt sich Zeit, unserer Gruppe die Gärten zu zeigen und Fragen zu beantworten. Das Essen im Chassagnette war für mich eines des leckersten und auch erstaunlichsten und inspirierendsten in diesem Jahr! Neben dem Genuss kann, wer mag, viele Tipps zu Gemüseanbau und Gemüseküche mitnehmen! Am Nachmittag kehren wir ins Hotel zurück und haben noch einmal Zeit für den wunderschönen Park und den Pool. Zum Abendessen bleiben wir heute in der Unterkunft und können einen geselligen letzten gemeinsamen Abend feiern.

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8. Tag: Abreise

8. Tag: Abreise

Nach dem Frühstück heißt es Abschiednehmen von unserer Reise in der Provence. Für eine Verlängerung stehen wir Ihnen gerne mit Anregungen zur Verfügung.
Ein Tipp für die Gäste mit Auto: In L'Isle-sur-la-Sorgue findet am Samstagmorgen ein kleiner Erzeugermarkt mit etwa 20 Ständen statt, wo man vor der Heimfahrt noch toll einkaufen kann.

SCHWIERIGKEITSGRAD

Es bestehen keine besonderen Schwierigkeiten – eine Reise nur zum Genießen!

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Reiseleiter

Reiseleiter

Als Belgier flämischer Herkunft hat Bert Van den Abeele in den 70er Jahren Sport und Pädagogik studiert. Nach Wanderjahren mit langen Aufenthalten in Südfrankreich, zog er 1985 an den Bodensee, wo er einen der ersten Biowein-Importe Deutschlands gründete. 2007 ging er dann dahin, wo er schon immer leben wollte: nach Südfrankreich, wo er zuerst im Languedoc lebte und seit 2015 in der Provence! Es sind die unberührte Natur, die weite wilde Landschaft und die unkomplizierte Lebensart, die ihn hierher gezogen haben. Am Herzen liegen ihm gesunde Lebensmittel, naturnahe regionale Landwirtschaft, gutes Essen, ausgezeichnete, ehrliche Weine und ein entspanntes Miteinander.

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