1. Tag: Willkommen

1. Tag: Willkommen

Individuelle Anreise zum Hotel Domaine des Clos, etwa 20 Kilometer von Arles und 30 von Avignon gelegen. Auf Wunsch organisieren wir Ihren Transfer vom Flughafen oder Bahnhof. Im ruhigen Park des ehemaligen Weinguts mit altem Baumbestand und einem schönen Pool schaltet man gleich drei Gänge zurück und kann vom ersten Moment an entspannen und genießen! Unsere Gastgeber Sandrine und Davide Ausset empfangen uns am Abend zum Aperitif. Beim ersten gemeinsamen Abendessen in der Nähe unserer Unterkunft mit traditionellen Gerichten der Provence lernen Sie Ihre Mitreisenden kennen.

Anreise-Empfehlungen: Mit der Bahn ist man ab Frankfurt in gut sieben Stunden mit einer direkten Verbindung ohne Umstieg in Avignon (ab 13:56, an 21:11 weitere Stopps des Zuges in Mannheim, Karlsruhe und Baden-Baden)! Es gibt mehrere frühere Verbindungen mit einem Umstieg. Vom TGV-Bahnhof Avignon sind es etwa 35 km bis zum Hotel. Wir buchen gerne die Bahnfahrkarte für Sie und organisieren Ihren Transfer vom Bahnhof zu Hotel.

Die nächstgelegenen Flughäfen sind Montpellier (etwa 75 km zum Hotel) und Marseille (etwa 90 km). Lufthansa fliegt von Frankfurt und München direkt nach Marseille, easyJet von Berlin, Eurowings von Düsseldorf und Ryanair ebenfalls von Frankfurt. Ryanair fliegt zudem von Frankfurt-Hahn direkt nach Montpellier sowie easyJet von Basel. Wir organisieren gerne Ihren Transfer vom Flughafen zum Hotel. Bei einem Flug empfehlen wir die Kompensation der verursachten Treibhausgase über www.atmosfair.de, über das wir selbst alle unsere Flüge ausgleichen. (Stand: 12.2019)

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2. Tag: Der Gott der Feigen & Ausflug in die Alpillen

2. Tag: Der Gott der Feigen & Ausflug in die Alpillen

Am Morgen erwartet uns - bei dem fast immer schönen Wetter auch auf der Terrasse im Garten - das reichhaltige Frühstück mit Croissants, Café au lait, frischem Obst sowie auch herzhaften Produkten. Es gibt einige hausgemachte Produkte, Sandrine backt u.a. ein Gewürzbrot und kocht selbst Marmeladen.

Nach dem Frühstück fahren wir zu Francis, der nicht weit von unserem Hotel im Herzen der Provence auf zwölf Hektar Land über 100 verschiedene Feigensorten anbaut! Im September dürfen wir sie direkt vom Baum probieren - wenn der Frühling sehr warm ist vielleicht auch schon im Juni. Bei Francis habe ich die beste Marmelade meines Lebens gekostet, von schwarzen Feigen! Aber bei ihm findet man nicht nur Marmeladen, auch Chutneys, Feigensenf, Feigen mit Balsamico, getrocknete Feigen verschiedener Varietäten...! Francis kümmert sich seit über 40 Jahren um nur diese eine Frucht, er sucht in der ganzen Welt nach Sorten, die er noch nicht kennt, er forscht zu Feigen und testet neue Rezepte. Er benutzt übrigens keine chemischen Dünger und Spritzmittel, also es ist nicht nur extrem lecker, sondern auch bekömmlich! Zudem ist er ein toller Gastgeber und Gesprächspartner und versteht sich darauf, es seinen Gästen gut gehen zu lassen. Nebenbei erfährt man, wenn man ihm zuhört, auch einiges über seine spannende eigene Geschichte und über die Geschichte Südfrankreichs in den letzten Jahrzehnten. Zu Mittag machen wir ein großes Picknick unter den Feigenbäumen bei Francis und lassen es uns gut gehen!

Am Nachmittag fahren wir weiter in die Alpillen – ein faszinierendes kleines Kalksteingebirge zwischen Avignon und Arles. Im Jahr 2007 wurden die Alpillen zum regionalen Naturpark erklärt und unter Schutz gestellt. Es wird hier Wein angebaut und auf der südlichen Seite befindet sich eines der wichtigsten Olivenanbaugebiete Frankreichs. Die Öle aus der Vallée des Baux haben eine lange Tradition und sind berühmt für ihre hervorragende Qualität. Wir besuchen ein junges Paar, das sechs Hektar Olivenbäume pflegt und deren Betrieb sich aktuell in der Umstellung auf biologische Landwirtschaft befindet. Sie erzeugen zwei hervorragende Öle, eines à l’ancienne, mit schwarzen, vollreifen Oliven, und ein „modernes“ mit noch etwas unreifen grünen Oliven. Im Anschluss an den Besuch laden uns die beiden zum Abendessen bei sich ein, bei welchem wir ihre Olivenöle in verschiedener Anwendung in der Küche kennenlernen – zusammen mit hervorragenden Weinen aus den Alpillen von einem befreundeten Weingut!

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3. Tag: Pont du Gard & Wein

3. Tag: Pont du Gard & Wein

Am Vormittag besuchen wir den Pont du Gard, ein römisches Aquädukt. Die Brücke über den Fluss Gard ist von beeindruckender Höhe (fast 50 Meter) und eines der am besten erhaltenen Brückenbauwerke der antiken römischen Welt - seit 1985 UNESCO-Weltkulturerbe. Nach einem kleinen Mittagessen fahren wir am Nachmittag weiter nach Tavel, wo wir die Domaine du Joncier besuchen, die Marine - Berts Lebensgefährtin – führt! Wie auch in Châteauneuf-du-Pape sind die Weinberge von Marine übersät mit dicken runden Kieselsteinen, den sogenannten Galets roulés. Es ist schwer, die von Steinen bedeckten Böden zu bearbeiten, aber sie sind eine gute Drainage und speichern nachts die Wärme im Boden. Der Vater hat das Weingut in der 60er-Jahren gegründet, Marine hat schon früh auf biologische Landwirtschaft umgestellt, seit 2010 hat sie die Demeter-Zertifizierung für biodynamischen Anbau. Ihre Weine sind hervorragend, gerade wenn sie länger reifen dürfen! Ich hatte das Glück, bei meiner Recherche vor Ort 2017 viele alte Jahrgänge für eine Probe am nächsten Tag mit testen zu dürfen! Marine und Bert führen uns am Abend in ein befreundetes Restaurant in ihrem Nachbarort, wo wir zu dem Menü die verschiedenen Weine ihrer Domaine probieren dürfen!

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4. Tag: Kochkurs, Avignon & freier Abend

4. Tag: Kochkurs, Avignon & freier Abend

Heute fahren wir nach Avignon, wo wir den Koch Jonathan Chiri treffen. Wir machen mit ihm einen Rundgang in der imposanten Markthalle, wo wir einkaufen und danach gemeinsam mit ihm ein provenzalisches Menü kochen! Jonathan hat in Top-Restaurants in den USA, Frankreich und Deutschland gearbeitet und sich nach vielen Wanderjahren in Avignon niedergelassen, wo er in den Markthallen das Restaurant Cuisine Centr'Halles eröffnet hat. Im letzten Jahr haben wir mit ihm unter anderem Seeteufel und mit Lavendel marinierte Entenbrust zubereitet! Nachdem wir zu Mittag die selbst gekochten Speisen genossen haben, bleibt am Nachmittag freie Zeit, um Avignon zu erkunden, bevor wir in unsere Unterkunft zurückfahren. Der Abend steht heute zur freien Verfügung, um Zeit für sich alleine zu haben oder auch gemeinsam etwas zu unternehmen.

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5. Tag: Markt in Saint-Rémy-de-Provence & provenzalisches Picknick

5. Tag: Markt in Saint-Rémy-de-Provence & provenzalisches Picknick

Nach dem Frühstück fahren wir in das wunderschöne Städtchen Saint-Rémy-de-Provence, wo heute Markttag ist! Es ist übrigens der Ort, in dem Vincent van Gogh 1889/90 seine letzte Lebenszeit verbrachte und in dem Nostradamus geboren wurde. Über 100 Händler und Produzenten aus der Region bieten Lebensmitteln an. Das Herz findet hier alles, was es sich von einem französischen Wochenmarkt wünscht: Da sind unzählige Käsestände, Obst und Gemüse, Fleisch, Wurst, Terrinen, auch Marmeladen und Konserven, Backwaren aller Art, Fisch, Meeresfrüchte und vieles mehr. Wir kaufen gemeinsam für ein provenzalisches Picknick heute Abend in unserer Unterkunft ein! Zu Mittag essen wir in einem kleinen Restaurant in Saint-Rémy und haben danach noch Gelegenheit für einen Rundgang im Städtchen. Dann geht es zurück ins Hotel, wo wir wieder freie Zeit für eine Pause, den wunderschönen Garten und den Pool haben. Am Abend bereiten wir gemeinsam unser provenzalisches Picknick mit den auf dem Markt erworbenen Produkten zu, das wir mit leckerem Wein aus der Region genießen!

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6. Tag: Nîmes & die römische Vergangenheit

6. Tag: Nîmes & die römische Vergangenheit

In Nîmes besuchen wir am Vormittag die imposanten über 130 Jahre alten Markthallen. Sie sind bis heute das lebendige Herz der Stadt und ein Ort, an dem die Traditionen der Provence und die typische südfranzösische Atmosphäre gepflegt werden: Flotte Sprüche, Rezepte und gute Laune gibt es gratis! Mittags machen wir in der Bar der Markthallen einen leckeren Imbiss mit Spezialitäten, die Bert bei unserem Rundgang einkauft. Nach etwas freier Zeit tauchen wir am Nachmittag mit einem deutschsprachigen Guide ein in die römische Vergangenheit von Nîmes und der Region. Es gibt zahlreiche gut erhaltene Bauten aus der Römerzeit, berühmt sind vor allem das Amphitheater und die Maison Carrée. Das Amphitheater bietet übrigens über 20.000 Zuschauern Platz! Zum Abendessen besuchen wir heute ein Restaurant in Nîmes, aus dem man auf das abends erleuchtete Amphitheater blickt! Foto: © tichr, fotolia

Anmerkung: Bei der Reise zu Pfingsten 2020, die einen Tag kürzer ist, entfällt dieser Reisetag!

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7. Tag: Gemüseküche mit Stern & Fahrt durch die Camargue

7. Tag: Gemüseküche mit Stern & Fahrt durch die Camargue

Zum krönenden Abschluss der Reise fahren wir heute zum Sterne-Restaurant La Chassagnette, das größtenteils und in unglaublichen Variationen, Konsistenzen und Farben aus dem eigenen Garten kocht! Bevor wir mittags das beeindruckende Gemüsemenü essen, treffen wir am Vormittag den Leiter der Gärten des Restaurants, Claude Pernix, mit dem unser Reiseleiter Bert befreundet ist. Claude nimmt sich Zeit, unserer Gruppe die Gärten zu zeigen und Fragen zu beantworten. Das Essen im Chassagnette war für mich eines des leckersten und erstaunlichsten der letzten Jahre! Neben dem Genuss kann, wer mag, viele Tipps zu Gemüseanbau und Gemüseküche mitnehmen. Am Nachmittag unternimmt Bert mit uns eine längere Bustour durch die einzigartige Landschaft der Camargue, die er uns zeigt und erklärt. Am Abend fahren wir nach Arles, wo wir auf der Terrasse einer kleinen Weinbar unter alten Bäumen, einen geselligen Abschlussabend verbringen.

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8. Tag: Abschied

8. Tag: Abschied

Nach dem Frühstück heißt es Abschiednehmen von unserer Reise in der Provence. Für eine Verlängerung stehen wir Ihnen gerne mit Anregungen zur Verfügung.

SCHWIERIGKEITSGRAD

Es bestehen keine besonderen Schwierigkeiten – eine Reise nur zum Genießen!

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Reiseleiter

Reiseleiter

Als Belgier flämischer Herkunft hat Bert Van den Abeele in den 70er Jahren Sport und Pädagogik studiert. Nach Wanderjahren mit langen Aufenthalten in Südfrankreich, zog er 1985 an den Bodensee, wo er einen der ersten Biowein-Importe Deutschlands gründete. 2007 ging er dann dahin, wo er schon immer leben wollte: nach Südfrankreich, wo er zuerst im Languedoc lebte und seit 2015 in der Provence! Es sind die unberührte Natur, die weite wilde Landschaft und die unkomplizierte Lebensart, die ihn hierher gezogen haben. Am Herzen liegen ihm gesunde Lebensmittel, naturnahe regionale Landwirtschaft, gutes Essen, ausgezeichnete, ehrliche Weine und ein entspanntes Miteinander.

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