1. Tag: Willkommen

1. Tag: Willkommen

Individuelle Anreise nach Verduno, etwa 65 Kilometer von Turin. Am Abend empfängt uns das Real Castello di Verduno, in dem Mitte des 19. Jahrhunderts unter Savoyenkönig Carlo Alberto die Grundsteine für den heutigen Barolo gelegt wurden. Beim Abendessen in der Osteria der Winzer-Familie lernen Sie Ihre Mitreisenden und die authentische piemontesische Küche mit vielen Vorspeisen kennen.

Anreise-Empfehlungen: Viele Gäste fahren mit dem Auto ins Piemont, was den Vorteil bietet, dass man Wein mit zurück nehmen kann. Von Freiburg sind es etwa 550, von München 650 km. Bei Interesse vermitteln wir gerne Mitfahrgelegenheiten unter unseren Gästen. Aus vielen deutschen Großstädten gibt es Zugverbindungen nach Mailand mit ein bis zwei Umstiegen, aus München auch eine direkte Verbindung mit dem Nachtzug ab 20:10, an 9:10. Die nächsten Flughäfen sind Turin und Mailand Malpensa. Lufthansa fliegt direkt von Frankfurt und München nach Turin. Eurowings bietet Direktverbindungen von Hamburg, Köln und Düsseldorf nach Mailand Malpensa an, EasyJet von Berlin und Stuttgart, Lufthansa von München und Frankfurt, Swiss Air von Zürich sowie Austrian Airlines von Wien. Gerne organisieren wir Ihren Transfer vom Bahnhof oder Flughafen. Bei einem Flug empfehlen wir die Kompensation der verursachten Treibhausgase über www.atmosfair.de, über das wir selbst alle unsere Flüge ausgleichen. (Stand: 10.2017)

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2. Tag: Der Barolo

2. Tag: Der Barolo

Nach einem reichhaltigen Frühstück mit süßen und herzhaften Produkten wandern wir auf dem Sentiero del Barolo von Verduno nach La Morra. Die Wanderung bietet grandiose Ausblicke über die Weinberge des Barolo-Gebiets. Nach einer kleinen Pause am berühmten Belveder besuchen wir den ersten großen Barolo-Winzer, einen „Traditionalisten“. Zu Mittag sind wir in La Morra, wo es noch eine traditionelle Steinmühle aus dem 19. Jahrhundert gibt. Wir erhalten im Restaurant nebenan einen leichten Imbiss mit unterschiedlichen frisch gebackenen und gefüllten Focacce aus dem in der Mühle gemahlenen lokalen Getreide. Am Nachmittag machen wir unsere zweite Probe bei einem „Modernisten“. Wir lassen den ereignisreichen Tag mit einem weiteren typischen piemontesischen Herbstmenü ausklingen.

Wanderung Verduno - La Morra: Wir laufen auf dem Sentiero del Barolo bis unterhalb La Morra, dort wartet unser Bus. Etwa 4 km, geringer Höhenunterschied, 1 Stunde, Schwierigkeit: leicht.

Anmerkung: Feste Zusagen für Besuche sind für Winzer ein Jahr im Voraus nicht möglich, aber durch unsere persönlichen Kontakte können wir immer eindrucksvolle Besuche hervorragender Winzer realisieren. Auf den bisherigen Piemont-Reisen wurden folgende Winzer besucht: Aldo Conterno, Aldo Vajra, Andrea Sottimano, Angelo Gaja, Bartolo Mascarello, Beppe Rinaldi, Bricco Maiolica, Bruno Rocca, Castello di Verduno, Chiara Boschis, Conterno Fantino, Elio Altare, Elio Grasso, Giacomo Conterno, Mauro Veglio, Produttori di Barbaresco, Silvio Grasso.

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3. Tag: Barbaresco & Trüffelsuche

3. Tag: Barbaresco & Trüffelsuche

Foto: Nachts mit einer unserer Gruppen im Herbst 2015 auf Trüffelsuche mit Gianni und Hündin Lila.

Heute geht es nach Barbaresco, wo wir die vielleicht beste Winzergenossenschaft Italiens, Produttori di Barbaresco, besuchen, die unter anderem neun unterschiedliche Barbaresco-Crus erzeugt. Chef-Enologe Gianni Testa empfängt uns und erklärt die Arbeit der Kooperative. Nach einem Mittagsimbiss und Zeit für einen Spaziergang durch den Weinbauort kehren wir zu einer Pause heim ins Castello. Am frühen Abend brechen wir in einen der Nachbarorte auf, wo Mamma Maria uns daheim ein unvergessliches Trüffelessen zubereitet. Dann geht es mit Sohn Gianni und seiner Hündin Lila auf die nächtliche Trüffelsuche zurück nach Verduno. Gianni ist in vierter Generation Leiter der 1880 gegründeten Universität für Trüffelhunde – wahrscheinlich die weltweit einzige Universität für Hunde, aber bei Trüffelpreisen von bis zu 6.500 € pro Kilo lohnt es sich durchaus, in die Ausbildung des Nachwuchses zu investieren!

Nachtwanderung mit Trüffelsuche: etwa 6-7 km, 100 m Höhenunterschied bergauf, 2-3 Stunden, Schwierigkeit: leicht-mittel. Festes Schuhwerk ist notwendig, am besten Wanderschuhe. Heimkehr ins Castello di Verduno etwa gegen 1-2 Uhr morgens.

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4. Tag: Slow Food

4. Tag: Slow Food

Nach der anstrengenden Nacht lassen wir es heute gemütlich angehen. Gegen 10:30 Uhr besuchen wir die Universität der Gastronomischen Wissenschaften und die Weinbank im nahe gelegenen Pollenzo, zwei Gründungen der Slow-Food-Bewegung. Nach einem Mittagsimbiss mit hervorragenden formaggi und salumi der Region kehren wir zurück ins Castello. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Am Abend sind wir zum Essen im Boccondivino in Bra, einer der legendären Geburtsstätten von Slow Food. 

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5. Tag: Haselnüsse und Käse in der Alta Langa

5. Tag: Haselnüsse und Käse in der Alta Langa

Heute fahren wir Richtung Ligurien ins Hügelland der Alta Langa. Auf 600-800 Metern Höhe gedeihen die Haselnüsse besonders gut und durch die vielen Bergkräuter werden die Käse würzig. Am Vormittag besuchen wir eine Milchbauern- und Käserfamilie, die uns ihre Produktion und Affinage zeigt und deren grandiose Käse und einige andere „Kleinigkeiten" wir zum Mittagsimbiss genießen. Am Nachmittag besuchen wir den „Gott der Haselnüsse“ Josè Noè. Im Piemont wächst eine besondere Kultivar der Haselnuss, die Tonda Gentile Tribolata, die nicht nur uns als die wohlschmeckendste dieses Erdenrunds gilt! (Die Fama von Ferrero aus Alba beruht auf dieser Nuß). Josè war der erste, der die Nüsse, statt sie an die Industrie zu verkaufen, selbst röstete – das Ergebniss macht süchtig, egal ob als ganzes zum Knabbern, in pasticceria und gelato oder gemischt mit Kakao als Gianduja-Creme – als die Nutella für Erwachsene! Dazu unnachahmliche Piemonteser Gastlichkeit und Humor. Ein Treffen auf das ich mich das ganze Jahr freue! Nach einem eindrucksvollen Tag fahren wir zurück nach Verduno, wo wir "daheim" im Castello unser Abschlussessen genießen.

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6. Tag: Abschied

6. Tag: Abschied

Nach dem Frühstück heißt es Abschiednehmen von unserer Reise ins Piemont. Für eine individuelle Verlängerung Ihrer Reise stehen wir Ihnen gerne mit Anregungen zur Verfügung.

SCHWIERIGKEITSGRAD

Eine leichte Wanderung über etwa 4 km ohne große Höhenunterschiede und eine leichte bis mittelschwere Nachtwanderung über etwa 6-7 km und 100 m Höhenunterschied bergauf. Festes Schuhwerk ist notwendig, am besten Wanderschuhe.

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Reiseleiter

Reiseleiter

Richard Ebner hat seinen Bachelor an der Universität für Gastronomische Wissenschaften im Piemont absolviert und vier Jahre dort gelebt. Er verfügt über beste Kenntnisse und Kontakte in der Region. Nach Projektarbeit in den Feldern Ethik in der Ernährungswirtschaft und Leitbild des Lebensmittelhandwerks (u.a. bei der Schweisfurth-Stiftung), folgte ein Master in Ökologischer Lebensmittelproduktion an der Universität Hohenheim. Er mag die nebelumwobenen Hügel der Langhe und freut sich, unseren Gästen diese einmalige Genussregion zu zeigen, die für einige Jahre seine zweite Heimat war.

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