1. Tag: Willkommen

1. Tag: Willkommen

Das Piemont ist meine Lieblingsregion für den Herbst! Ich liebe die Menschen, die Küche und die Weine. Und diese verzauberten Herbsttage, wenn die Sonne die Morgennebel langsam aus den Tälern hebt! Um Sankt Martin, wenn die Trüffeln am besten sind, leite ich diese Reise, bei der wir an zwei Tagen auch selbst kochen und die großartigen piemontesischen Rezepte ausprobieren werden!

Individuelle Anreise nach Pollenzo, etwa 60 Kilometer von Turin. Beim Abendessen in einer der besten Osterien der Gegend bei einer Winzer-Familie lernen Sie Ihre Mitreisenden und die authentische piemontesische Küche mit vielen Vorspeisen kennen.

Anreise-Empfehlungen: Viele Gäste fahren mit dem Auto ins Piemont, was den Vorteil bietet, dass man Wein mit zurück nehmen kann. Von Freiburg sind es etwa 550, von München 650 km. Bei Interesse vermitteln wir gerne Mitfahrgelegenheiten unter unseren Gästen. Aus vielen deutschen Großstädten gibt es Zugverbindungen nach Mailand mit ein bis zwei Umstiegen, aus München auch eine direkte Verbindung mit dem Nachtzug ab 20:10, an 9:10. Die nächsten Flughäfen sind Turin und Mailand Malpensa. Lufthansa fliegt direkt von Frankfurt und München nach Turin. Eurowings bietet Direktverbindungen von Hamburg, Köln und Düsseldorf nach Mailand Malpensa an, EasyJet von Berlin und Stuttgart, Lufthansa von München und Frankfurt, Swiss Air von Zürich sowie Austrian Airlines von Wien. Gerne organisieren wir Ihren Transfer vom Bahnhof oder Flughafen. Bei einem Flug empfehlen wir die Kompensation der verursachten Treibhausgase über www.atmosfair.de, über das wir selbst alle unsere Flüge ausgleichen. (Stand: 12.2017)

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2. Tag: Der Barolo & Kochkurs

2. Tag: Der Barolo & Kochkurs

Nach dem sehr guten Frühstück im Hotel mit tollem frischen Cappuccino und vielen süßen und herzhaften Slow-Food-Produkten fahren wir in einen der nahe gelegenen berühmten Weinbauorte. Die kurze Fahrt bietet grandiose Ausblicke über die Reblandschaft, die sich im November gelb und rot gefärbt hat. Nach einer kleinen Pause am berühmten Belveder besuchen wir einen der großen Barolo-Winzer. Wir bekommen die Arbeit im Weinberg und Keller ausführlich erläutert, bevor es zur Degustation geht. Zu Mittag sind wir in La Morra, wo es noch eine traditionelle Steinmühle aus dem 19. Jahrhundert gibt. Wir erhalten im Restaurant nebenan einen leichten Imbiss mit unterschiedlichen frisch gebackenen und gefüllten Focacce aus dem in der Mühle gemahlenen lokalen Getreide. Nachmittags haben wir etwas freie Zeit für eine Pause oder spontane Unternehmungen. Um 17 Uhr fahren wir in einen nahe gelegenen Ort, wo in dem imposanten Schloss im letzten Jahr eine der besten Kochschulen der Region einen zweiten Standort eröffnet hat. Tagsüber gibt es in der Schule, die sich den lokalen Produkten und piemontesischen Rezepten verschrieben hat und über 14 Arbeitsplätze verfügt, Kurse für professionelle Jungköche. Mit dem piemontesischen Chefkoch der Schule werden wir vier traditionelle Gerichte zubereiten, die wir danach gemeinsam in den wunderbaren Räumen der Schule genießen. Sicher werden die berühmten Tajarin, frische sehr dünn geschnittenen Bandnudeln, mit einem leckeren Sugo dabei nicht fehlen!

Anmerkung: Feste Zusagen für Besuche sind für Winzer ein Jahr im Voraus nicht möglich, aber durch unsere persönlichen Kontakte können wir immer eindrucksvolle Besuche hervorragender Winzer realisieren. Auf unseren bisherigen Piemont-Reisen wurden folgende Winzer besucht: Aldo Conterno, Aldo Vajra, Andrea Sottimano, Angelo Gaja, Bartolo Mascarello, Beppe Rinaldi, Bricco Maiolica, Bruno Rocca, Castello di Verduno, Chiara Boschis, Conterno Fantino, Elio Altare, Elio Grasso, Giacomo Conterno, Mauro Veglio, Produttori di Barbaresco, Silvio Grasso.

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3. Tag: Alba, Grappa & Trüffelsuche

3. Tag: Alba, Grappa & Trüffelsuche

Foto: Nachts mit einer unserer Gruppen im Herbst 2015 auf Trüffelsuche mit Gianni und Hündin Lila.

Wir fahren nach Alba, wo Sie die Wahl haben, Marolo, einen der besten Grappa-Brenner des Landes, zu besuchen oder die schöne Altstadt mit ihren vielen Boutiquen, Feinkostgeschäften und Cafès zu erkunden. Nach einem weiteren hochwertigen piemontesischen Mittagsimbiss haben wir am Nachmittag wieder freie Zeit für eine Pause im Hotel oder individuelle Unternehmungen. Bei Einbruch der Dämmerung fahren wir in einen der Nachbarorte, wo Gianni, dem ich inzwischen seit über zehn Jahren freundschaftlich verbunden bin, mit uns auf die Suche nach den unterirdischen Pilzen mit dem unvergleichlichen Aroma geht! Mitte November ist die beste Zeit für den König der Trüffeln, den weißen Tuber Magnatum Pico, auch Alba-Trüffel genannt. Gianni ist in vierter Generation Leiter der 1880 gegründeten Universität für Trüffelhunde – wahrscheinlich die weltweit einzige Universität für Hunde, aber bei Trüffelpreisen von bis zu 6.500 € pro Kilo lohnt es sich durchaus, in die Ausbildung des Nachwuchses zu investieren! Nach der Suche wartet Giannis Mutter Maria daheim mit einem unvergesslichen Trüffelessen inklusive des weißen Alba-Trüffels auf uns. Manche Gäste schwärmen noch nach Jahren von diesem Abend!

Trüffelsuche: etwa 5 km, 50-100 m Höhenunterschied bergauf und bergab, 1,5-2 Stunden, Schwierigkeit: leicht-mittel. Festes Schuhwerk ist notwendig, am besten Wanderschuhe.

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4. Tag: Haselnüsse und Käse in der Alta Langa

4. Tag: Haselnüsse und Käse in der Alta Langa

Heute fahren wir Richtung Ligurien ins Hügelland der Alta Langa. Auf 600-800 Metern Höhe gedeihen die Haselnüsse besonders gut und durch die vielen Bergkräuter werden die Käse besonders würzig. Am Vormittag besuchen wir eine Milchbauern- und Käserfamilie, die uns ihre Produktion und Affinage zeigt und deren grandiose Käse und einige andere „Kleinigkeiten" wir zum Mittagsimbiss genießen. Am Nachmittag besuchen wir den „Gott der Haselnüsse“ Josè Noè. Im Piemont wächst eine besondere Kultivar der Haselnuss, die Tonda Gentile Trilobata, die nicht nur uns als die wohlschmeckendste dieses Erdenrunds gilt! (Auch die Fama von Ferrero aus Alba beruhte zunächst auf dieser Nuss). Josè war der erste, der die Nüsse, statt sie an die Industrie zu verkaufen, selbst röstete – das Ergebnis macht süchtig, egal ob als ganzes zum Knabbern, in pasticceria und gelato oder gemischt mit Kakao als Gianduja-Creme – als die Nutella für Erwachsene! Dazu unnachahmliche Piemonteser Gastlichkeit und Humor. Ein Treffen auf das ich mich das ganze Jahr freue! Danach haben wir Zeit für einen Spaziergang, bevor wir in meiner neuen nahe gelegenen Lieblings-Trattoria im Piemont zu Abend essen!

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5. Tag: Slow Food & Kochkurs

5. Tag: Slow Food & Kochkurs

Heute besuchen wir direkt „bei uns“ in Pollenzo die Universität der Gastronomischen Wissenschaften und die Weinbank, zwei wichtige Gründungen der Slow-Food-Bewegung. An der Universität wird in mehreren interdisziplinären Bachelor- und Masterprogrammen eine neue Generation von „Gastronomen“ ausgebildet, die über den Tellerrand blicken, in der Weinbank lagern unter perfekten Bedingungen die Weine von etwa 300 der besten italienischen Winzer! Zum Mittagsimbiss dürfen wir heute in unserem Hotel einige hervorragende formaggi und salumi probieren, die Slow Food zu „Presidi“ erklärt hat, das sind besonders gute, handwerkliche Produkte, die aber nur noch von wenigen hergestellt werden und gefördert werden sollen – wir schaffen Nachfrage durch unser Essen! Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Um 17 Uhr fahren wir zu unserem zweiten Kochkurs in die Kochschule, wo wir wieder vier traditionelle Gericht zubereiten und danach als unser gemeinsames Abschiedsessen genießen! In einem der wichtigsten Reisanbaugebiete Europas wird heute neben anderen Gerichten sicher nicht ein piemontesisches Risotto fehlen! Wir feiern unseren Abschiedsabend in den wunderschönen historischen Räumen der Kochschule (und verlängern vielleicht auch noch an der gut ausgestatteten Hotelbar.)

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6. Tag: Abschied

6. Tag: Abschied

Nach dem Frühstück heißt es Abschiednehmen von unserer Reise im Piemont. Für eine individuelle Verlängerung Ihrer Reise stehen wir Ihnen gerne mit Anregungen zur Verfügung.

SCHWIERIGKEITSGRAD

Die Trüffelsuche ist eine leichte bis mittelschwere Wanderung im Dämmerlicht und Dunkeln über etwa 5 km und 50-100 m Höhenunterschied bergauf. Festes Schuhwerk ist notwendig, am besten Wanderschuhe.

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Reiseleiter

Reiseleiter

Philipp Boecker absolvierte Master-Studiengänge in Kunstgeschichte (Sorbonne, Paris) und Gastronomischen Wissenschaften (Università di Scienze Gastronomiche, Pollenzo). Bevor er im Jahr 2005 SAPIO gründete war er fünf Jahre in der Kaffee-Branche tätig. Nach seiner Studienzeit arbeitete er einige Monate im Piemont und kehrt seitdem mehrmals im Jahr in die Gegend zurück, deren Menschen, Weine und Küche er liebt.

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