1. Tag: Willkommen

1. Tag: Willkommen

Individuelle Anreise nach Pollenzo, etwa 60 Kilometer von Turin. Beim Abendessen in einer guten Osteria "daheim" bei uns in Pollenzo lernen wir die Mitreisenden, die authentische piemontesische Küche mit den vielen Vorspeisen und das Programm der Woche kennen.

Anreise-Empfehlungen: Viele Gäste fahren mit dem Auto ins Piemont, was den Vorteil bietet, dass man Wein mit zurück nehmen kann. Von Freiburg sind es etwa 550, von München 650 km. Bei Interesse vermitteln wir gerne Mitfahrgelegenheiten unter unseren Gästen. Aus vielen deutschen Großstädten gibt es Zugverbindungen nach Mailand mit ein bis zwei Umstiegen, aus München auch eine direkte Verbindung mit dem Nachtzug ab 20:10, an 9:10. Die nächsten Flughäfen sind Turin (etwa 100 Kilometer entfernt) und Mailand Malpensa (etwa 185 km). Lufthansa fliegt direkt von Frankfurt und München nach Turin. Neu sind an einigen Wochentagen Direktflüge von Berlin nach Turin. Eurowings bietet Direktverbindungen von Hamburg, Köln und Düsseldorf nach Mailand Malpensa an, EasyJet von Berlin und Stuttgart, Lufthansa von München und Frankfurt, Swiss Air von Zürich sowie Austrian Airlines von Wien. Gerne organisieren wir Ihren Transfer vom Bahnhof oder Flughafen. Bei einem Flug empfehlen wir die Kompensation der verursachten Treibhausgase über www.atmosfair.de, über das wir selbst seit 2010 alle unsere Flüge ausgleichen. (Stand: 11.2020)

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2. Tag: Der Barolo

2. Tag: Der Barolo

Nach einem italienischen Frühstück mit süßen und herzhaften Produkten und leckerem Cappucino wandern wir auf dem Sentiero del Barolo von Verduno nach La Morra. Die Wanderung bietet grandiose Ausblicke über die Weinberge des Barolo-Gebiets. Im Anschluss besuchen wir den ersten großen Barolo-Winzer, einen „Traditionalisten“. Zu Mittag sind wir in La Morra, wo es noch eine traditionelle Steinmühle aus dem 19. Jahrhundert gibt. Wir erhalten im Restaurant nebenan ein leichtes Mittagessen mit piemontesischen Spezialitäten, dazu frisch gebackene Focaccia und Brot aus dem in der Mühle gemahlenen lokalen Getreide. Am Nachmittag machen wir unsere zweite Probe bei einem „Modernisten“. Wir lassen den ereignisreichen Tag mit einem weiteren typischen piemontesischen Herbstmenü ausklingen.

Wanderung Verduno - La Morra: Wir laufen auf dem Sentiero del Barolo bis unterhalb La Morra, dort wartet unser Bus. Etwa 4 km, geringer Höhenunterschied, 1 Stunde, Schwierigkeit: leicht. Wer nicht mitlaufen kann oder mag, wird vom Bus abgeholt.

Anmerkung: Feste Zusagen für Besuche sind für Winzer ein Jahr im Voraus nicht möglich, aber durch unsere persönlichen Kontakte können wir immer eindrucksvolle Besuche hervorragender Winzer realisieren. Auf den bisherigen Piemont-Reisen wurden folgende Winzer besucht: Aldo Conterno, Aldo Vajra, Andrea Sottimano, Angelo Gaja, Bartolo Mascarello, Beppe Rinaldi, Bricco Maiolica, Bruno Rocca, Real Castello di Verduno, Chiara Boschis, Conterno Fantino, Elio Altare, Elio Grasso, Giacomo Conterno, Mauro Veglio, Produttori del Barbaresco, Silvio Grasso.

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3. Tag: Barbaresco & Trüffelsuche

3. Tag: Barbaresco & Trüffelsuche

Foto: Nachts mit einer unserer Gruppen im Herbst 2015 auf Trüffelsuche mit Gianni und Hündin Lila.

Heute geht es nach Barbaresco, wo wir einen der großen Winzer besuchen, zum Beispiel Andrea Sottimano, einen der wenigen bio-zertifizierten Top-Winzer des Piemonst oder die Produttori del Barbaresco - für viele die beste Winzergenossenschaft Italiens - die unter anderem neun unterschiedliche Barbaresco-Crus erzeugt! Nach einem Mittagsimbiss und Zeit für einen Spaziergang durch den Weinbauort kehren wir zu einer Pause heim ins Hotel nach Pollenzo. Am Abend brechen wir in einen der Nachbarorte auf, wo Trifolao Gianni, mit dem wir seit bald 15 Jahren befreundet sind, uns mit seiner Hündin Lady auf die nächtliche Trüffelsuche mitnimmt - ein Höhepunkt aller unserer Piemont-Reisen! Gianni ist in vierter Generation Leiter der 1880 gegründeten Universität für Trüffelhunde – wahrscheinlich die weltweit einzige Universität für Hunde, aber bei Trüffelpreisen von bis zu 6.500 € pro Kilo lohnt es sich durchaus, in die Ausbildung des Nachwuchses zu investieren! Danach erwartet uns daheim Giannis Frau Valentina, die schon den ganzen Tag gekocht und uns ein unvergessliches Trüffelessen mit schwarzem Trüffel zubereitet hat! (Der weiße Albatrüffel darf erst ab dem 20.09. gesucht werden. Wer ganz besonders der Trüffel wegen ins Piemont möchte, wählt also besser einen unserer drei Termine im Oktober oder November.)

Nachtwanderung mit Trüffelsuche: etwa 5-6 km, 100 m Höhenunterschied bergab und bergauf, 1,5-2 Stunden, Schwierigkeit: leicht-mittel. Festes Schuhwerk ist notwendig, am besten Wanderschuhe. Wer nicht mitlaufen kann oder mag, wird vom Bus direkt zu Valentina gebracht und kann sich bei ihr in die gute Stube oder mit in die Küche setzen.

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4. Tag: Slow Food

4. Tag: Slow Food

Nach dem intensiven gestrigen Abend lassen wir es heute gemütlich angehen. Gegen 10:30 Uhr besuchen wir die Universität der Gastronomischen Wissenschaften und die Weinbank "daheim" bei uns in Pollenzo, zwei Gründungen der Slow-Food-Bewegung. Nach einem Mittagsimbiss mit hervorragenden formaggi und salumi von Slow-Food-Presidia steht der Nachmittag heute zur freien Verfügung. Am Abend sind wir zum Essen im Boccondivino in Bra, einer der legendären Geburtsstätten von Slow Food!

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5. Tag: Haselnüsse und Käse in der Alta Langa

5. Tag: Haselnüsse und Käse in der Alta Langa

Heute fahren wir Richtung Ligurien ins Hügelland der Alta Langa. Auf 600-800 Metern Höhe gedeihen die Haselnüsse besonders gut und durch die vielen Bergkräuter werden die Käse würzig. Am Vormittag besuchen wir eine Milchbauern- und Käserfamilie, die uns ihre Produktion und Affinage zeigt und deren grandiose Käse und einige andere „Kleinigkeiten" wir zum Mittagsimbiss genießen. Am Nachmittag besuchen wir den „Gott der Haselnüsse“ Josè Noè. Im Piemont wächst eine besondere Kultivar der Haselnuss, die Tonda Gentile Trilobata, die nicht nur uns als die wohlschmeckendste dieses Erdenrunds gilt! (Die Fama von Ferrero aus Alba beruht auf dieser Nuß). Josè war der erste, der die Nüsse, statt sie an die Industrie zu verkaufen, selbst röstete – das Ergebniss macht süchtig, egal ob als ganzes zum Knabbern, in pasticceria und gelato oder gemischt mit Kakao als Gianduja-Creme – als die Nutella für Erwachsene! Dazu unnachahmliche Piemonteser Gastlichkeit und Humor. Ein Treffen auf das ich mich das ganze Jahr freue! Nach einem eindrucksvollen Tag fahren wir zurück nach Verduno, wo wir in einer der besten Osterien der Gegend unser Abschlussabend feiern und noch einmal die intensiven und genussvollen Tage Revue passieren lassen.

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6. Tag: Besuch der »Cheese«

6. Tag: Besuch der »Cheese«

Die »Cheese« eröffnet heute, offiziell um 14 Uhr. Aber der Freitagmorgen - wenn die Aussteller aufbauen und noch nicht viele Besucher da sind - ist die beste Zeit, den Markt zu besuchen. Alles was an Käsern in Italien Rang und Namen hat stellt hier aus, aber auch viele Europäer und sogar Käser aus anderen Kontinenten reisen an. Der ganze Ort Bra, in dem sich auch der internationale Sitz der Slow-Food-Bewegung für gutes, sauberes und faires Essen befindet, verwandelt sich für einige Tage in ein großes Käseparadies. Wir machen einen Rundgang zu einigen Produzenten, die wir kennen und die sich Zeit nehmen, uns probieren zu lassen und haben dann freie Zeit am Nachmittag. Unser Abschiedsessen feiern wir in einer legendären Slow Food-Osteria.

Sollte der Käsemarkt Cheese 2021 ausfallen, werden wir an diesem Reisetag stattdessen einen Affineur und einen Käser besuchen.

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7. Tag: Abschied

7. Tag: Abschied

Nach dem Frühstück heißt es Abschiednehmen von unserer Reise ins Piemont. Für eine individuelle Verlängerung Ihrer Reise stehen wir Ihnen gerne mit Anregungen zur Verfügung.

SCHWIERIGKEITSGRAD

Eine leichte Wanderung über etwa 4 km ohne große Höhenunterschiede und eine leichte bis mittelschwere Nachtwanderung über etwa 6-7 km und 100 m Höhenunterschied bergauf. Festes Schuhwerk ist notwendig, am besten Wanderschuhe.

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Reiseleiter

Reiseleiter

Der gebürtige Hamburger Konstantin Steinmeyer absolvierte eine Ausbildung als Koch, holte dann sein Abitur nach, gefolgt von einem Studium an der Universität der Gastronomischen Wissenschaften im Piemont sowie zwei Masterprogrammen in Italien. Anschließend ging es mit diversen Projekten im Gepäck um die Welt. Die Küche des Piemonts und ein kleines Türmchen, in dem er heute lebt, veranlassten ihn, sich im Piemont zu verwurzeln, das heute seine zweite Heimat ist, die er unseren Gästen mit großer Freude und Kenntnis vermittelt.

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