1. Tag: Willkommen

1. Tag: Willkommen

Individuelle Anreise nach Cagliari, von dort organisieren wir gerne Ihren Transfer nach Barumini (etwa 45 Minuten). Am frühen Abend lernen wir die anderen Gäste und Reiseleiterin Ursula Richter kennen. Unsere Gastgeberin Cristina „Tonina“ Locci empfängt uns mit einem Aperitif und lädt dann zum Abendessen in ihrem Restaurant, in dem von Chefkoch Michele Sconamilio hervorragende authentische sardische Spezialitäten kredenzt werden, heute Abend zum Beispiel „Porceddu“, das sardische Spanferkel, das im Ganzen über der Glut gegart wird!

Anreise-Empfehlungen: Eurowings fliegt direkt von Berlin, Hamburg, Köln, Düsseldorf und Stuttgart nach Cagliari, RyanAir von Düsseldorf-Weeze, Lufthansa von Frankfurt, Air Berlin von München, Swiss Air von Zürich sowie Austrian Airlines ab Wien. Vom Flughafen buchen wir gern einen Transfer oder Mietwagen für Sie. Bei einem Flug empfehlen wir die Kompensation der verursachten Treibhausgase über www.atmosfair.de, über das wir selbst alle unsere Flüge ausgleichen. Wer landgebunden anreisen möchte, kann mit der Fähre von Civitavecchia (Rom) oder von Neapel nach Cagliari fahren. Von München und Wien gibt es Nachtzüge nach Rom und Neapel, ab München 21:08, an Neapel 11:00, ab Wien 19:23, an Neapel 9:55. (Stand: 11.2016)

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2. Tag: Kennenlernen der Umgebung & Pecorino Sardo

2. Tag: Kennenlernen der Umgebung & Pecorino Sardo

Nach dem Frühstück mit vielen hausgemachten süßen und herzhaften Produkten und tollem Cappuccino, gehen wir mit Uschi, wie Ursula von allen genannt wird, auf Entdeckungstour rund um die Unterkunft. Wir machen einen Spaziergang im Nachbardorf Tuili und sehen u.a. das über 500 Jahre alte Altarbild in der Kirche San Pietro. Wir erleben die Natur, lernen die Farben und Gerüche kennen. Meist treffen wir auf dem Weg auch einen der vielen Schafhirten. Die sardische Kultur ist eng verknüpft mit dem Schaf, seit Menschengedenken hält man sie hier und keine andere Volksgruppe in Italien kennt sich so gut mit ihnen aus wie die Sarden. Daher hat hier auch der Schafskäse, der Pecorino, (von „pecora“ Italienisch für Schaf) eine herausragende Bedeutung. Zurück in der Unterkunft stellen wir mit Tonina und Koch Michele selbst Pecorino und Ricotta her! Zum Mittagsimbiss dürfen wir verschiedene vorzügliche Pecorini und andere lokale Spezialitäten probieren. Nach einer schönen Mittagspause fahren wir zu Michele Cuscusa, dem großen Pecorino-Käser der Gegend, wo wir das Thema des wichtigsten sardischen Produktes weiter vertiefen. Michele zeigt uns seine Tiere, die Produktion und die Reifung der Käse. Und am Abend bereitet Michele mit seiner Frau für uns ein Essen in seinem Agriturismo zu!

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3. Tag: Ausflug zum Meer

3. Tag: Ausflug zum Meer

Wir fahren zum Capo San Marco, wo wir mit Ursula oberhalb des Meeres wandern, die Ausgrabungsstätte Tharros sehen und ab Mai auch baden können. San Giovanni del Sinis am Capo San Marco ist eine WWF-Naturschutzzone. Die kleine Kirche San Giovanni ist eine der drei ältesten Kirchen auf Sardinien, errichtet in byzantinischer Zeit um das Jahr 580. Nach der Besichtigung führt uns ein Wanderweg über die Landzunge nach Tharros, einer Ausgrabungsstätte aus phönizisch-römischer Zeit. Über uns liegt einer der  Sarazenen-Türme und es sind auch noch einige Felsengräber der Nekropole von Tharros zu sehen. Von dort geht es geradeaus zum Cap von San Marco. Uns begleitet eine großartige Meersicht links und rechts. Vom Leuchtturm auf der Landspitze haben wir einen herrlichen Blick über den weitläufigen Golf von Oristano im Süden und die Sandbuchten und Klippen vom Sinis im Norden. Die leichte Wanderung, für die man keine Wanderschuhe benötigt, dauert ungefähr 1,5 Stunden. Auch Fauna und Strandflora sind hier außergewöhnlich. Nach einem sardischen Mittagspicknick mit Blick übers Meer haben wir am Nachmittag Zeit, am Wasser zu entspannen und zu schwimmen. Auf dem Heimweg machen wir einen Stopp in Santa Giusta, einer Kathedrale mit Baumaterial aus Tharros, die zu den schönsten romanischen Kirchen Sardiniens gehört. Am Abend dürfen wir uns „daheim“ in Barumini von Michele mit einem sardischen Fischmenü verwöhnen lassen!

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4. Tag: Kochkurs authentische sardische Küche

4. Tag: Kochkurs authentische sardische Küche

Zunächst gehen wir heute mit Tonina nebenan in den biologisch bestellten Garten von ihrer Tochter Carla, wo wir die unglaubliche Vielfalt der kultivierten und wilden Kräuter sehen und gemeinsam frische Kräuter und je nach Jahreszeit auch Salat und Gemüse ernten. Bei unserem ersten Kochkurs bereiten wir mit Toninas wohl über einhundert Jahre altem Sauerteig von ihrer Urgroßmutter mit Hartweizenmehl im Holzofen ein knuspriges frisches Brot zu. Dann stellen wir gemeinsam einen frischen Pastateig her, den wir ausrollen, bis man fast durchschauen kann und dann mit Ricotta, Pecorino und frischen Kräutern aus dem Garten füllen. Zu Mittag genießen wir das von uns gemeinsam zubereitete Menü! Am Nachmittag haben wir heute freie Zeit zum „Verdauen“ der ganzen Eindrücke und zum Entspannen. Für die Abendgestaltung ist heute ebenfalls jeder frei: mal eine Pause einlegen, alleine essen gehen oder gemeinsam mit anderen Gästen. Man kann im Restaurant von Tonina essen oder auch ein Taxi bestellen und woanders hinfahren.

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5. Tag: Ausflug ins Landesinnere & Essen bei einer sardischen Familie

5. Tag: Ausflug ins Landesinnere & Essen bei einer sardischen Familie

Wir fahren heute weiter ins Landesinnere in die urtümliche Gegend Barigadu in den kleinen Ort Nughedu Santa Vittoria. Hier haben der junge Bürgermeister Francesco Mura und Salvatore Ledda eine Initiative gegründet, wo man unter anderem zuhause bei Familien essen kann, die nach alten traditionellen Rezepten des Ortes und mit lokalen Produkten kochen. Es geht um den direkten persönlichen Austausch mit Besuchern und natürlich um den Erhalt und die Förderung von lokalen Traditionen. Man findet hier teils Rezepte, die auf die Zeit vor Kolumbus (die Zeit also vor Tomaten, Kartoffeln, Auberginen, Kürbissen, Mais und manch anderem) zurückgehen, wie Malloreddus – eine sardische Pasta – in Schafsbrühe mit Safran und Käse! Wir essen bei einer der sieben Familien des Dorfes, die dies anbieten, zuhause zu Mittag, erfahren viel Interessantes über ihr Leben und sicher sind sie auch an unserem interessiert! Im Anschluss haben wir Möglichkeit zu einem Rundgang in dem Ort, der auch prähistorische Felsengräber (sogenannte Domus de Janas, die „Häuser der Feen“) besitzt, vor allem aber spannend ist aufgrund der aktuellen Initiative, mit der wir im Austausch sind. Es gibt in der Gegend übrigens auch noch Steinadler und auch den seltenen sardischen Hirsch! Dann geht es „heim“ nach Barumini. Nach dem ausgiebigen Essen bei der Familie am Mittag wird der Hunger am Abend nicht groß sein. Wir werden es uns mit Wein und einigen leckeren Antipasti gut gehen lassen.

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6. Tag: Wein & Nuraghe-Kultur

6. Tag: Wein & Nuraghe-Kultur

Am Vormittag besuchen wir heute den Architekten Stefano Soi, der seit einigen Jahren sehr engagiert ein kleines handwerklich arbeitendes und ambitioniertes Weingut aufbaut. Wir besuchen mit Stefano den Weinberg und den kleinen Keller und dürfen zum Mittagsimbiss seine zwei unterschiedlichen Weine probieren. Nach einer Mittagspause im Hotel zeigt uns Reiseleiterin Ursula, die geprüfte Kulturführerin der Region Sardinien ist, die berühmte Nuraghe „Su Nuraxi“ in Barumini, ganz in der Nähe unserer Unterkunft. Es ist die am besten erhaltene Groß-Nuraghe auf Sardinien, die ältesten Teile der Siedlung stammen aus der Zeit um 1200 vor Christus! Als einzige Nuraghe wurde sie in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Zu Abend essen wir heute in der Pizzeria des Dorfes.

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7. Tag: Cagliari und Fisch-Kochkurs

7. Tag: Cagliari und Fisch-Kochkurs

Heute brechen wir früh morgens nach Cagliari auf, wo wir mit unserem Koch Michele Sconamilio den imposanten Markt San Benedetto besuchen. (Laut eigener Angabe ist es der größte für Privatleute offene Markt für Lebensmittel in Europa.) Wir kaufen gemeinsam ein und Michele kennt hier viele der bestimmt fünfzig Fischhändler. Sein Blick für die Qualität der einzelnen Fische, Krustentiere und Muscheln ist faszinierend und er lässt uns an seiner großen Erfahrung teilhaben. Während Michele mit den Einkäufen zurück nach Barumini fährt, haben wir Zeit, mit Ursula ihre Wahlheimat Cagliari zu besichtigen. Wir sehen den Schlossberg und die untere Altstadt mit dem alten Marinequartier, den kleinen Gässchen und dem Hafen. Ursula führt uns für ein kleines Mittagsessen in eine ihrer Lieblingstrattorien. Dann geht es zurück ins Hotel, wo wir nach einer kurzen Pause am Spätnachmittag unseren Fisch-Kochkurs mit Michele und Tonina beginnen. Wir werden den Fisch putzen und filetieren und gemeinsam ein großes Fisch-Menü zubereiten. Am Abend dürfen wir uns freuen auf das große Abschiedsessen mit den von uns zubereiteten Fischgerichten!

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8. Tag: Abschied

8. Tag: Abschied

Nach dem Frühstück heißt es Abschiednehmen von Ursula, Tonina und unserer gemeinsamen Reise auf Sardinien. Für eine Verlängerung stehen wir Ihnen gerne mit Unterkunft-Tipps und Anregungen zur Verfügung.

SCHWIERIGKEITSGRAD

Eine Reise zum Genießen. Es bestehen keine besonderen Schwierigkeiten. Die Ausflüge und die Wanderungen sind leicht und es reichen normale Schuhe mit rutschfester Sohle.

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Reiseleiterin

Reiseleiterin

Ursula Richter studierte Sprachen und Übersetzung und ist seit 1975 auf Sardinien zu Hause. Sie ist in Zürich geboren, aber heute ist die Insel, auf der sie fast jede Ecke kennt, ihre Heimat. Mit viel Liebe, Begeisterung und fundiertem Wissen begleitet sie unsere Gäste auf Sardinien, das sie liebevoll „einen kleinen Kontinent, voller Farben, Düfte, Traditionen und Kultur“ nennt.

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