1. Tag: Willkommen

1. Tag: Willkommen

Individuelle Anreise nach Cagliari, von dort organisieren wir gerne Ihren Transfer nach Turri (etwa 45 Minuten). Am frühen Abend lernen Sie die anderen Gäste und Reiseleiterin Claudia kennen. Unsere Gastgeber Cenza und Fernando servieren uns zum Abendessen hervorragende authentische sardische Spezialitäten kredenzt werden, zum Beispiel „Porceddu“, das sardische Spanferkel, das im Ganzen über der Glut gegart wird!

Anreise-Empfehlungen: Nächster Flughafen ist Caglairi. Eurowings fliegt direkt von Berlin, Hamburg, Köln-Bonn, Düsseldorf und Stuttgart nach Cagliari, RyanAir von Düsseldorf-Weeze, Lufthansa von Frankfurt, Swiss Air von Zürich sowie Austrian Airlines ab Wien. Vom Flughafen buchen wir gern einen Transfer oder Mietwagen für Sie. Bei einem Flug empfehlen wir die Kompensation der verursachten Treibhausgase über www.atmosfair.de, über das wir selbst alle unsere Flüge ausgleichen. Wer landgebunden anreisen möchte, kann mit der Fähre von Civitavecchia (Rom) oder von Neapel nach Cagliari fahren. Von München und Wien gibt es Nachtzüge nach Rom und Neapel, ab München 20:10, an Neapel 11:10, ab Wien 19:23, an Neapel 11:10. (Stand: 12.2018)

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2. Tag: Kennenlernen der Umgebung & Pecorino Sardo

2. Tag: Kennenlernen der Umgebung & Pecorino Sardo

Nach dem Frühstück mit vielen hausgemachten süßen und herzhaften Produkten und leckerem Caffè gehen wir mit Claudia auf eine kleine Entdeckungstour rund um die Unterkunft. Wir erleben die Natur, lernen die Farben und Gerüche kennen. Oft treffen wir auf dem Weg auch einen der vielen Schafhirten. Die sardische Kultur ist eng verknüpft mit dem Schaf, seit Menschengedenken hält man sie hier und keine andere Volksgruppe in Italien kennt sich so gut mit ihnen aus wie die Sarden. Daher hat hier auch der Schafskäse, der Pecorino, (von „pecora“ Italienisch für Schaf) eine herausragende Bedeutung. Den zweiten Teil des Vormittags machen wir etwas Spannendens mit unseren Gastgebern, ws gerade in die Saison fällt, zum Beispiel können wir im Mai in den Gemüsegarten gehen und da etwas mithelfen, im Juni und im September gemeinsam Früchte einkochen, Mitte Oktober die Olivenernte und die Pressung des Öls sehen und Ende Oktober Safranernte. Nach einem leichten Mittagessen und einer schönen Mittagspause fahren wir am Nachmittag zu Michele Cuscusa, dem großen Pecorino-Käser der Gegend, wo wir das Thema des wichtigsten sardischen Produktes weiter vertiefen. Michele zeigt uns seine Tiere, die Produktion und die Reifung der Käse. Und am Abend bereitet Michele mit seiner Frau für uns ein Essen zu!


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3. Tag: Ausflug zum Meer

3. Tag: Ausflug zum Meer

Wir fahren zum Capo San Marco, wo wir mit Ursula oberhalb des Meeres wandern, die Ausgrabungsstätte Tharros sehen und ab Mai auch baden können. San Giovanni del Sinis am Capo San Marco ist eine WWF-Naturschutzzone. Die kleine Kirche San Giovanni ist eine der drei ältesten Kirchen auf Sardinien, errichtet in byzantinischer Zeit um das Jahr 580. Nach der Besichtigung führt uns ein Wanderweg über die Landzunge nach Tharros, einer Ausgrabungsstätte aus phönizisch-römischer Zeit. Über uns liegt einer der  Sarazenen-Türme und es sind auch noch einige Felsengräber der Nekropole von Tharros zu sehen. Von dort geht es geradeaus zum Cap von San Marco. Uns begleitet eine großartige Meersicht links und rechts. Vom Leuchtturm auf der Landspitze haben wir einen herrlichen Blick über den weitläufigen Golf von Oristano im Süden und die Sandbuchten und Klippen vom Sinis im Norden. Die leichte Wanderung, für die man keine Wanderschuhe benötigt, dauert ungefähr 1,5 Stunden. Auch Fauna und Strandflora sind hier außergewöhnlich. Nach einem sardischen Mittagspicknick mit Blick übers Meer haben wir am Nachmittag Zeit, am Wasser zu entspannen und zu schwimmen. Auf dem Heimweg machen wir einen Stopp in Santa Giusta, einer Kathedrale mit Baumaterial aus Tharros, die zu den schönsten romanischen Kirchen Sardiniens gehört. Am Abend dürfen wir uns „daheim“ im Agriturismo von Cenza mit einem weiteren leckeren sardischen Menü verwöhnen lassen!

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4. Tag: Kochkurs authentische sardische Küche

4. Tag: Kochkurs authentische sardische Küche

Zunächst gehen wir heute mit Fernando in den Gemüsegarten, wo wir die unglaubliche Vielfalt der kultivierten und wilden Kräuter sehen und gemeinsam frische Kräuter und je nach Jahreszeit auch Salat und Gemüse ernten. Bei unserem ersten Kochkurs bereiten wir mit Cenzas über Jahre gepflegten Sauerteig mit Hartweizenmehl im Holzofen ein knuspriges frisches Brot zu. Dann stellen wir gemeinsam einen frischen Pastateig her, den wir ausrollen, bis man fast durchschauen kann und dann mit Ricotta, Pecorino und frischen Kräutern aus dem Garten füllen. Zu Mittag genießen wir das von uns gemeinsam zubereitete Menü! Am Nachmittag haben wir heute freie Zeit, die man Beispiel zum Entspannen (je nach Jahreszeit auch am Pool) und zum Spazierengehen nutzen kann. Am Abend verwöhnt uns Cenza wieder mit ihrer leckeren sardischen Bauernküche.

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5. Tag: Ausflug ins Landesinnere & Essen bei einer sardischen Familie

5. Tag: Ausflug ins Landesinnere & Essen bei einer sardischen Familie

Wir fahren heute weiter ins Landesinnere in die urtümliche Gegend Barigadu in den kleinen Ort Nughedu Santa Vittoria. Hier haben der junge Bürgermeister Francesco Mura und Salvatore Ledda eine Initiative gegründet, wo man unter anderem zuhause bei Familien essen kann, die nach alten traditionellen Rezepten des Ortes und mit lokalen Produkten kochen. Es geht um den direkten persönlichen Austausch mit Besuchern und natürlich um den Erhalt und die Förderung von lokalen Traditionen. Man findet hier teils Rezepte, die auf die Zeit vor Kolumbus (die Zeit also vor Tomaten, Kartoffeln, Auberginen, Kürbissen, Mais und manch anderem) zurückgehen, wie Malloreddus – eine sardische Pasta – in Schafsbrühe mit Safran und Käse! Wir essen bei einer der sieben Familien des Dorfes, die dies anbieten, zuhause zu Mittag, erfahren viel Interessantes über ihr Leben und sicher sind sie auch an unserem interessiert! Im Anschluss haben wir Möglichkeit zu einem Rundgang in dem Ort, der auch prähistorische Felsengräber (sogenannte Domus de Janas, die „Häuser der Feen“) besitzt, vor allem aber spannend ist aufgrund der aktuellen Initiative, mit der wir im Austausch sind. Es gibt in der Gegend übrigens auch noch Steinadler und auch den seltenen sardischen Hirsch! Dann geht es „heim“ nach Barumini. Nach dem ausgiebigen Essen bei der Familie am Mittag wird der Hunger am Abend nicht groß sein. Wir werden es uns mit Wein und einigen leckeren Antipasti gut gehen lassen.

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6. Tag: Wein & Nuraghe-Kultur

6. Tag: Wein & Nuraghe-Kultur

Am Vormittag besuchen wir heute den Architekten Stefano Soi, der seit einigen Jahren sehr engagiert ein kleines handwerklich arbeitendes und ambitioniertes Weingut aufbaut. Wir besuchen mit Stefano den Weinberg und den kleinen Keller und dürfen zum Mittagsimbiss seine zwei unterschiedlichen Weine probieren. Nach einer Mittagspause im Hotel zeigt uns Reiseleiterin Ursula, die geprüfte Kulturführerin der Region Sardinien ist, die berühmte Nuraghe „Su Nuraxi“ in Barumini, ganz in der Nähe unserer Unterkunft. Es ist die am besten erhaltene Groß-Nuraghe auf Sardinien, die ältesten Teile der Siedlung stammen aus der Zeit um 1200 vor Christus! Als einzige Nuraghe wurde sie in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Zu Abend essen wir heute in der Pizzeria des Dorfes.

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7. Tag: Cagliari und Fisch-Kochkurs

7. Tag: Cagliari und Fisch-Kochkurs

Heute brechen wir früh morgens nach Cagliari auf, wo wir mit Claudia und unserer Gastgeberin Cenza den imposanten Markt San Benedetto besuchen. (Laut eigener Angabe ist es der größte für Privatleute offene Markt für Lebensmittel in Europa.) Allein über fünfzig Fischhändler gibt es auf dem Markt! Wir genießen die Marktatmosphäre, kaufen gemeinsam für unser Fischmenü ein und haben auch Zeit, um selbst noch einige Mitbringsel zu erwerben. Während Cenza mit den Einkäufen zurück nach Hause fährt, haben wir Zeit, mit Claudia Cagliari zu entdecken. Wir sehen den Schlossberg und die untere Altstadt mit dem alten Marinequartier, den kleinen Gässchen und dem Hafen. Cluadia führt uns für ein kleines Mittagsessen in eine ihrer Lieblingstrattorien. Dann geht es zurück ins Agriturismo, wo wir nach einer kurzen Pause am Spätnachmittag unseren Fisch-Kochkurs mit Cenza beginnen. Wir werden den Fisch putzen und filetieren und gemeinsam ein großes Fisch-Menü zubereiten. Am Abend dürfen wir uns freuen auf das große Abschiedsessen mit den von uns zubereiteten Fischgerichten!

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8. Tag: Abschied

8. Tag: Abschied

Nach dem Frühstück heißt es Abschiednehmen von Claudia, Cenza, Fernando und unserer gemeinsamen Reise auf Sardinien. Für eine Verlängerung stehen wir Ihnen gerne mit Unterkunft-Tipps und Anregungen zur Verfügung.

SCHWIERIGKEITSGRAD

Eine Reise zum Genießen. Es bestehen keine besonderen Schwierigkeiten. Die Ausflüge und die Wanderungen sind leicht und es reichen normale Schuhe mit rutschfester Sohle.

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Reiseleiterin

Reiseleiterin

Claudia Farigu ist mit deutscher Mutter und sardischem Vater in Hessen aufgewachsen. Die studierte Politikwissenschaft-lerin hat mehrere Jahre in beiden Ländern gearbeitet und geht nun seit vier Jahren ihrer Begeisterung für Sardinien auch beruflich als lokale Reiseführerin nach. Sie kennt fast jeden Winkel der Insel und liebt es, die lokalen Traditionen zusammen mit den Reisegästen zu erleben. Sie verfügt über breite Kenntnisse der lokalen Kultur und Geschichte und empfindet eine tiefe Verbundenheit zur vielfältigen Naturwelt der Insel. Ihr Motto ist: „So gut wie möglich die Leidenschaft für die sardische Lebensart vermitteln, die hinreißenden Landschaften, die Küche und die Kulturschätze machen den Rest.“

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