1. Tag: Willkommen

1. Tag: Willkommen

Individuelle Anreise zum Ansitz Tschindlhof in Sankt Michael - Eppan, etwa 11 Kilometer südwestlich von Bozen. Beim gemeinsamen Abendessen in einem guten Restaurant in der Nähe der Unterkunft lernen Sie Ihre Mitreisenden kennen.

Anreise-Empfehlung: Von München können Sie mit dem Zug alle zwei Stunden ohne Umstieg in knapp vier Stunden nach Bozen fahren, von wo wir gerne Ihren Transfer organisieren können. Mit dem Auto braucht man etwa drei Stunden ab München (290 km).

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2. Tag: Wandern, Äpfel & Grappa

2. Tag: Wandern, Äpfel & Grappa

Nach einem gemütlichen Frühstück unternehmen wir eine kleine Wanderung nach Girlan. Wir besuchen einen jungen, innovativen Bauern, der die beiden wichtigsten Produkte hier im direkten Umfeld unserer Unterkunft anbaut: Äpfel und Wein!  Die Äpfel haben eine faszinierende Geschichte: Alle heute bekannten Sorten sind ursprünglich zufällige süße Mutationen der bitteren Wildäpfel. Südtirol ist das größte zusammenhängende Anbaugebiet Europas! Weiter geht es zu einer Brennerei, die verschiedene feine Grappe und Obstbrände destilliert. Nach einer deftigen Südtiroler Jause dürfen wir diese natürlich auch verkosten! Nach etwas freier Zeit am Nachmittag essen wir heute im guten Restaurant des Tschindlhofs zu Abend.

Rundwanderung: insgesamt etwa 10 km, geringe Höhenunterschiede, Laufzeit insgesamt etwa 2,5-3 Stunden, Schwierigkeit: leicht.

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3. Tag: Biodynamischer Weinbau

3. Tag: Biodynamischer Weinbau

Heute geht es zu einem der berühmten Weingüter in Südtirol und Pioniere der Biodynamik – Alois Lageder. Seit den frühen Neunziger Jahren wurde sukzessiv umgestellt, inzwischen ist die ganze Anbaufläche von 63 Hektar zertifiziert. Wir erfahren, was die biodynamische Arbeitsweise über den Verzicht (auf Fungizide, Pestizide, Herbizide, Insektizide und Kunstdünger) hinaus bedeutet und wie unser Gastgeber in den Weinbergen arbeitet. Neben dem Wein lernen wir zwei weitere Passionen vom Weingut Alois Lageder kennen: die Kunst und die Musik. Sein Weinkeller ist auch Kunstraum, wobei es nicht um ein Nebeneinander, sondern um einen ganzheitlichen Ansatz geht. Inzwischen arbeiten sie sogar mit einer Tierhaltung in den Weinbergen, die wiederum Dünger geben.  Zu Mittag essen wir im hauseigenen Restaurant, das bezeichnenderweise „Paradeis“ heißt. Nach dem Besuch fahren wir am Spätnachmittag heim in die Unterkunft. Der Abend steht heute zur freien Verfügung.

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4. Tag: Ausflug in die Schlerngegend

4. Tag: Ausflug in die Schlerngegend

Bei der Reise im Frühjahr besuchen wir am Vormittag ein junges Weingut ganz in der Nähe, das auch die Rebflächen pflegt, die im Besitz unserer Gastgeber-Familie sind, und die sehr spannende, leckere und teils ungewöhnliche Weine keltern. Im Oktober fahren wir am Vormittag auf die Seiser Alm, wo wir wandern und in einer der besten Almschwaigen etwas Kleines zu Mittag essen.
Am Nachmittag sind wir in Völs am Schlern, wo uns der ehemalige Reiseleiter Heiner Kaibitsch, mit dem ich die Reise 2010 entwickelt haben, zu sich einlädt. Er hat auf dem großelterlichen Hof einen neuen Früchteanbau angelegt und die Scheune für Gäste umgebaut. Er zeigt uns das Anwesen und wir besuchen auch einen Nachbarn, der sich auf den Anbau von Kräutern spezialisiert hat, und die Mühle des Malenghofs, in der seit vielen Generationen das eigene Getreide zwischen Mühlsteinen gemahlen wird. Zu Abend kochen wir gemeinsam mit Heiner, es gibt frische Pasta mit dem gerade gemahlenen Mehl und den Kräutern vom Hof!

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5. Tag: Käse & Wandern

5. Tag: Käse & Wandern

Unser Bus bringt uns nach Vahrn oberhalb von Brixen, wo Hansi Baumgartner die konstant kühle und feuchte Atmosphäre eines ehemaligen Bunkers nutzt, um die besten südtiroler Käse reifen zu lassen! Er führt uns persönlich durch die Degustation von mindestens einem Dutzend seiner Käse – ein Traum für jeden Liebhaber! Nach diesem großartigen Mittagsimbiss fahren wir weiter ins Villnösstal, wo wir unterhalb der Geislerspitzen auf einem der beeindruckendsten Dolomitenwege wandern. Wir genießen atemberaubende Ausblicke und können die Gesteinsschichten sehen, aus denen sich die Berge über Jahrmillionen aufgebaut haben. Nach vollbrachter Wegstrecke besteht die Möglichkeit, in der schönen Geisleralm einzukehren, um etwas zu trinken und fahren dann „heim“ in die Unterkunft, wo wir zu Abend essen.

Wanderung: etwa 6 km und 500 m Höhenunterschied über den Forstweg bergauf sowie etwa 9 km und 500 m Höhenunterschied über den Adolf-Munkel-Weg bergab, Laufzeit bergauf etwa 1-1,5 Stunden, bergab etwa 2-2,5 Stunden. Schwierigkeit: leicht-mittel.

Wenn Sie nur einen Teil der Wanderung mitmachen können oder wollen, besteht die Möglichkeit, separat ein für den Nationalpark lizensiertes Taxi zu bestellen und die Wanderung abzukürzen.

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6. Tag: Wagyu-Rinderzucht, Bozen & Abschiedsessen

6. Tag: Wagyu-Rinderzucht, Bozen & Abschiedsessen

Am Vormittag besuchen wir jungen Wagyu-Rinder-Züchter Stefan Rottensteiner oberhalb von Bozen. Seine Familie beschäftigt sich schon seit Generationen mit der Rinderzucht. 2011 hatte Stefan den Ideenblitz: Ich züchte Wagyu-Rinder!“ Im Februar 2014 kam das erste reinrassige Wagyukalb auf dem Oberweidacherhof zur Welt, heute sind es dreißig Tiere. Die Kälber wachsen in Mutterkuhhaltung im Freien zwischen 1.200 und 2.000 Höhenmetern auf! In der kalten Jahreszeit kommen die Tiere in das eigene Heu von den Weiden. Wagyu-Fleisch gilt vielen als das beste Rindfleisch. Es ist auffallend stark marmoriert, ist besonders zart und aromatisch. Ich selbst habe es noch nicht probiert, bin aber gespannt darauf, es bei Gelegenheit bei Stefan zu tun. Für mich ist es neben der Qualität des Fleisches vor allem auch eine interessante Geschichte, wie Stefan als Jungbauer einen Weg zwischen Tradition und Innovation sucht, den Hof der Familie zu erhalten und wirtschaftlich auf neue Beine zu stellen. Und er ist ein sehr netter, aufgeschlossener Typ! Am Nachmittag sind wir in Bozen, wo wir freie Zeit für einen Stadtbummel und Einkäufe haben. Ich habe hier das beste Eis meines Lebens gegessen (auf der Reise verraten wir auch wo...). Abends geht es zu unserem Abschiedsessen in eines der besten Gasthäuser der Gegend wieder auf die Hügel oberhalb von Bozen, wo wir unsere Reise noch einmal Revue passieren und ausklingen lassen. In der Erntezeit im Oktober gibt es hier die Tradition des Törggelens mit gebratenen Kastanien, neuem Wein, Schlachtplatten, Knödel und frische Krapfen!

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7. Tag: Abschied

7. Tag: Abschied

Nach dem Frühstück heißt es Abschiednehmen von unserer Reise nach Südtirol. Für eine Verlängerung stehen wir Ihnen gerne mit Anregungen zur Verfügung.

SCHWIERIGKEITSGRAD

Die Reise bietet keine besonderen Schwierigkeiten. Die Wanderungen sind leicht.

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Reiseleiter 2020

Reiseleiter 2020

Der gebürtige Hamburger Konstantin Steinmeyer absolvierte eine Ausbildung als Koch, holte dann sein Abitur nach, gefolgt von einem Studium an der Universität der Gastronomischen Wissenschaften im Piemont sowie zwei Masterprogrammen in Italien. Anschließend ging es mit diversen Projekten im Gepäck um die Welt. Inzwischen lebt er seit vier Jahren in Italien. Als Kind hat er über viele Jahre die Sommer in Südtirol am Ritten oberhalb von Bozen verbracht, wo Sie auf der Reise auch gemeinsam sein werden! Konstantin freut sich auf Südtirol und die Reise mit Ihnen.

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Reiseleiterin 2021

Reiseleiterin 2021

Barbara Pichler ist in Südtirols Landeshauptstadt Bozen aufgewachsen und lebt mittlerweile seit 30 Jahren mitten in den Bergen. Seit vielen Jahren ist die geprüfte Natur- und Landschaftsführerin unterwegs, um den Gästen ihr Südtirol zu zeigen. Es sind vor allem die Gegensätze, die sie schon immer fasziniert haben: Da trifft Nord auf Süd, es wird Deutsch und Italienisch gesprochen, in den Restaurants gibt es Knödel und Pasta, auf den Straßen das Dirndl und italienische Eleganz. Nach einer Bergtour in den Dolomiten kann man den Abend unter Palmen bei einem guten Glas Wein ausklingen lassen.
Sie ist begeisterte Gärtnerin im eigenen Garten und schaut auch gerne über fremde Zäune. Da gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken. Vor allem Kräuter und alte Gemüsesorten haben es ihr angetan. All das macht sie glücklich, vor allem wenn sie es mit interessierten Gästen teilen kann.

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