1. Tag: Willkommen

1. Tag: Willkommen

Individuelle Anreise zur Villa della Cupa, etwa 28 km nordöstlich von Assisi. Beim gemeinsamen Abendessen im hervorragenden Restaurant des Hauses „Cantina della Villa“ lernen Sie Ihre Mitreisenden kennen.

Anreise-Empfehlungen: Von München können Sie mit dem Nachtzug um 21:02 ohne Umstieg nach Florenz fahren, Ankunft um 6:18. Dort haben Sie morgens Zeit zum Frühstücken, um 8:02 geht es weiter und um 10:44 sind Sie ohne weiteren Umstieg in Assisi. Die nächsten Flughäfen sind Perugia, Rom Ciampino und Florenz. Es gibt Direktflüge nach Rom Ciampino mit easyJet von Berlin und mit Ryanair von Niederrhein, Hahn und Karlsruhe. Gerne organisieren wir Ihren Transfer vom Bahnhof oder Flughafen. Bei einem Flug empfehlen wir die Kompensation der verursachten Treibhausgase über www.atmosfair.de, über das wir selber alle unsere Flüge ausgleichen. (Stand 09.2010)

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2. Tag: Wandern & bäuerliche Tradition

2. Tag: Wandern & bäuerliche Tradition

Nach einem guten hausgemachten Frühstück gehen wir auf Erkundung in die grüne Hügellandschaft des Apennin, deren Geologie und Geschichte uns Franco erklärt. Wir besuchen die Bauernfamilie Cesira, die hier Weizen, Gemüse und Wein anbaut. Bäuerin Angela bereitet uns ein traditionelles Mittagessen und mit etwas Glück zeigt sie uns, wie sie die frische Pasta macht. Der Rundweg führt uns zurück zur Unterkunft, wo wir Zeit für eine Pause und eigene Erkundungen haben. Zu Abend essen wir wieder im Restaurant des Hauses, seit 2010 vom Slow-Food-Führer Osterie d’Italia mit der „Schnecke“ ausgezeichnet. Spezialitäten sind verschiedenste Sorten von Hülsenfrüchten, für die Umbrien bekannt ist, selbst angebauter Dinkel als Pasta, Gnocchi oder Polenta sowie Lamm und Schaf – von Franco fachmännisch zerlegt und über der Holzglut zubereitet eine echte Entdeckung!

Rundwanderung: etwa 3-4 km, geringe Höhenunterschiede, 1-1,5 Stunden, Schwierigkeit: leicht.

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3. Tag: Schafe, Trüffelsuchen & Kochen

3. Tag: Schafe, Trüffelsuchen & Kochen

Heute erklärt uns Franco die Weide- und Landwirtschaft der Gegend, wo seit vorrömischer Zeit die Schafe beheimatet sind. Sie werden vor allem als Milchtiere gehalten – der umbrische Pecorino ist berühmt. Unser Gastgeber zeigt uns, wie man ein Schaf zerlegt. Man braucht ein fettes Tier, trennt aber das meiste Fett ab. Franco bereitet Steaks, spezzatino (ein Schmorfleisch) und Hackfleisch zu. Nach einem Mittagsimbiss und einer Pause werden wir auf dem Land des Anwesens in die Geheimnisse der Trüffelsuche eingeführt. Zum Abendessen bereiten wir das am Vormittag zerlegte Schaf auf dem Grill über dem Feuer zu und genießen natürlich auch unsere gefunden "Schätze".

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4. Tag: Assisi & Franziskus

4. Tag: Assisi & Franziskus

Mit unserem Bus geht es nach Assisi, die faszinierende Geburtsstadt des Heiligen Franziskus. Dort zeigen uns Franco oder Sohn Claudio, der hier lebt, neben der Basilica San Francesco mit dem berühmten Giotto-Freskenzyklus auch einige Gesichter ihrer Stadt jenseits der bekannten Touristenpfade. Nach einem Mittagsimbiss unternehmen wir eine Wanderung zu der Einsiedelei Eremo delle Carceri, einem stillen Ort oberhalb der Stadt, an den Franziskus sich oft zum Beten zurückzog. Wir haben Zeit für eigene Erkundungen und essen dann in einer der besten Osterien Assisis zu Abend. Bustransfer zurück zur Villa.

Rundwanderung Assisi - Eremo delle Carceri  - Assisi: etwa 4-5 km, 370 Höhenmeter bergauf und bergab, etwa 2 Stunden. Schwierigkeit: leicht.

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5. Tag: Zu Ihrer freien Verfügung

5. Tag: Zu Ihrer freien Verfügung

Es bieten sich viele Rundwege um die Unterkunft an oder ein Ausflug nach Perugia.

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6. Tag: Ausflug nach Castelluccio und Norcia

6. Tag: Ausflug nach Castelluccio und Norcia

Wir fahren in die bizarr-schöne Hochebene von Castelluccio im Nationalpark Monti Sibillini. Berühmt ist der Ort für seine Linsen, wir besuchen dort aber den Käser und Schweinemetzger Fratelli Cucci, der hier auf der Hochebene etwa 700 Schafe und Schweine hält. Reiseleiter Philipp Boecker lernte ihn vor zwei Jahren bei einer Recherchetour kennen. Ihr 30-monatiger Pecorino, den wir mit anderen Käsen und Würsten als Mittagsimbiss verkosten, war wohl der beste Schafskäse, den er bisher probiert hat. Die Rückfahrt führt uns über das idyllische Nera-Tal nach Norcia, wo wir die gotische Basilika des Heiligen Benedikt besuchen. Den ereignisreichen Tag lassen wir daheim beim Abendessen in der Cantina della Villa ausklingen.

Anmerkung: Je nach Wetterlage kann es sein, dass wir Treffen und Mittagsimbiss mit den Fratelli Cucci im Tal machen müssen.

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7. Tag: Kochen & Wein

7. Tag: Kochen & Wein

Am Vormittag lernen wir beim zweiten Kochkurs verschiedene Zubereitung der verschiedenen Hülsenfrüchte kennen – Kichererbsen, Platterbsen, Erbsen, Linsen und Bohnen... sehr lecker und als pflanzliche Einweißlieferanten auch gesund. Nach einem Mittagsimbiss fahren wir zum Abschluss der Reise nach Montefalco in das wichtigste Weinbaugebiet Umbriens. Dort besuchen wir unseren Lieblingswinzer Paolo Bea. Sein Sagrantino secco und Sagrantino passito gehören zum Besten, was die Region (und Italien!) an Weinen zu bieten hat. Wir kehren zurück zur Villa della Cupa, wo wir gemeinsam zu Abend essen und mit Gabriella und Franco den Abschied feiern.

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8. Tag: Abschied

8. Tag: Abschied

Nach dem Frühstück heißt es Abschiednehmen von unserer Reise in den umbrischen Apennin. Für eine individuelle Verlängerung Ihrer Reise stehen wir Ihnen gerne mit Anregungen zur Verfügung.

 

SCHWIERIGKEITSGRAD DER REISE:

Die Reise bietet keine besonderen Schwierigkeiten. Die Wanderungen sind leicht, auch wenn die Steigung hoch zum Eremo delle Carceri am 4. Tag anstrengend ist.

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Reiseleiter

Reiseleiter

Philipp Boecker absolvierte Master-Studiengänge in Kunstgeschichte (Sorbonne, Paris) und Gastronomischen Wissenschaften (Università di Scienze Gastronomiche, Pollenzo). Bevor er im Jahr 2005 SAPIO gründete war er fünf Jahre in der Kaffee-Branche tätig. In Umbrien (Perugia) hat er vor dem Master in Italien einige Monate die „Università per Stranieri“ besucht, um Italienisch zu lernen, und die Gegend dabei intensiv erkundet.

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