1. Tag: Willkommen

1. Tag: Willkommen

Individuelle Anreise zur Locanda Lou Pitavin in Marmora auf 1.300 Metern Höhe in den piemontesischen Alpen. Marmora liegt 130 Kilometer südwestlich von Turin, mit dem Auto etwa zwei Fahrstunden. Wir organisieren auch gerne einen Transfer vom Bahnhof oder Flughafen mit unserem Fahrer. Unsere Gastgeber Marco und Valeria, um die 4o Jahre und beide im Valle Maira geboren, erwarten uns. Beim gemeinsamen Abendessen im von Valeria geführten hervorragenden Restaurant der Unterkunft mit okzitanischen und piemontesischen Spezialitäten lernen Sie Ihre Mitreisenden kennen.

Anreise-Empfehlungen: Aus vielen deutschen Großstädten gibt es Zugverbindungen mit zwei bis drei Umstiegen nach Cuneo (etwa 60 km bis zur Unterkunft). Die nächsten Flughäfen sind Turin (etwa 150 km bis zur Unterkunft), Nizza (etwa 180 km) und Mailand (etwa 260 km.) Lufthansa fliegt direkt von Frankfurt und München nach Turin. Eurowings bietet Direktflüge von Berlin, Hamburg und Köln nach Nizza an, Air Berlin von Düsseldorf, EasyJet ab Basel und Genf, Swiss Air ab Zürich sowie Austrian Airlines ab Wien. Gerne organisieren wir Ihren Transfer vom Bahnhof oder Flughafen. Bei einem Flug empfehlen wir die Kompensation der verursachten Treibhausgase www.atmosfair.de, über das wir selbst alle unsere Flüge ausgleichen. (Stand: 10.2016)

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2. Tag: Wandern im Marmora-Tal

2. Tag: Wandern im Marmora-Tal

Nach dem Frühstück mit tollem Cappuccino, selbst gebackenem Brot sowie Käse und Wurst aus dem Valle Maira, wandern wir direkt von der Unterkunft das sanfte Marmora-Tal hoch, das Seitental, in dem unsere Unterkunft liegt. Wir sehen die kleinen Weiler, die oft nur aus wenigen Häusern bestehen. Fast alle Menschen hier lebten von Viehzucht und Käsen. In einem Ort können wir in die Kapelle schauen, die auf das 15. Jahrhundert zurückgeht. Zum Mittagsimbiss sind wir bei Monica und Sergio in Torello. Sie haben einen alten Bauernhof neu belebt mit Gemüsegärten, Fruchtanbau und Kunsthandwerk. Nach dem Rückweg nach Hause in die Unterkunft  haben wir Zeit für eine Pause – bei Sonnenschein auch in den Liegestühlen im Garten mit Blick auf die imposanten Berggipfel. Am Abend verwöhnt uns Valeria wieder mit ihrer wunderbaren Küche, die sie von Mutter und Großmutter geerbt hat, zum Beispiel hausgemachten, hauchdünn geschnittenen Bandnudeln (die berühmten Tajarin), Kalbsschmorfleisch in Nebbiolo oder Kaninchenbraten mit Wacholderbeeren.

Wanderung etwa 6 km, 250 m Höhenunterschied bergauf und bergab, 2,5 Stunden Laufzeit gemütlich, Schwierigkeit: leicht.

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3. Tag: Geschichte, Wandern & Imkerei

3. Tag: Geschichte, Wandern & Imkerei

Mit unserem Bus fahren wir heute auf die andere Seite des Tals nach Elva. Der schon in römischer Zeit gegründete Ort ist berühmt für die Fresken im Chorraum der Kirche aus dem späten 15. Jahrhundert, die zu den bedeutendsten Kunstschätzen im westlichen Piemont gehören und von der reichen Vergangenheit des Tals zeugen. Dann wandern wir von Elva hoch Richtung Colle di Sampeyere und treffen den Imker Floriano, dessen Völker hier auf fast 2000 Metern Höhe wunderbar aromatische Honige erzeugen. Floriano kann begeistert von seiner Arbeit, den Bienen und dem Leben in den Bergen erzählen! Am Nachmittag kehren wir zurück in die Unterkunft. Nach einer Pause erwartet uns am Abend wieder Valeria, deren Küche so viele Varianten kennt, dass wir nie das selbe und immer sehr gut essen!

Wanderung etwa 8 km, Höhenunterschied 450 m bergauf, 3 Stunden Laufzeit, Schwierigkeit: mittel. 

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4. Tag: Käsereibesuch & Kochkurs

4. Tag: Käsereibesuch & Kochkurs

Heute fahren wir mit unserem Bus zu Giorgio und Marta, die in San Damiano Ziegen halten und nach früheren Lehrjahren in der Provence handwerklich hervorragende Rohmilch-Käse produzieren. Wir gehen mit den Ziegen auf die Weide, sehen die kleine Käserei. Mit nur kleinen Manipulationen – hier im wahren Sinne des Wortes – wie unterschiedlichen Formen oder Asche auf der Oberfläche entwickeln sich über die Reifezeit sehr unterschiedliche Käse, die wir mit einigen anderen Leckereien zu Mittag probieren dürfen. Zurück in der Unterkunft laden uns Valeria und Marco nach einer Pause zum Kochkurs mit ihnen. Zunächst suchen wir in der Umgebung die wunderbaren wilden Kräuter des Tals, die wir dann zum Beispiel in einer Torta salata (salzigen Torte) oder einem Flan di erbe (Kräuterflan) verarbeiten. Daneben backen wir in dem alten Backhaus des Ortes direkt neben der Unterkunft auch ein Sauerteigbrot und einen Kuchen, zum Beispiel die im Piemont berühmte Haselnuss-Torte. Und Valeria zeigt uns, wie die Spezialität des Maira-Tals, die L’öla (gesprochen Lúla) ein Eintopf mit Bohnen, Kartoffeln, Porree und Schweinsrippchen, angerichtet wird, der dann über die ganze Nacht mit der Restwärme des Ofens gart. Natürlich hat Valeria am Vortag schon einen für uns zubereitet, den wir dann zusammen mit den selbst zubereiteten Speisen essen können!

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5. Tag: Wandern & Kräuterliköre

5. Tag: Wandern & Kräuterliköre

Heute nehmen wir den landschaftlich schönen und abwechslungsreichen Wanderweg von der Unterkunft nach Palent. Es geht vorbei an den hochgelegenen Weilern Marmoras und über alte Wirtschaftsterrassen mit Blick auf die höchsten Gipfel der Cottischen Alpen, den Chersogno (3.026 m) und den Monviso (3.841 m), bevor wir durch einen Nadelwald nach Palent absteigen. Dort erwartet uns ein kräftiger Mittagsimbiss mit lokalen Produkten und danach eine kleine Verkostung von Kräuterlikören, vor allem des berühmten Génépi von der Schwarzen Edelraute, der hier in Palent produziert wird. Zurück fahren wir heute mit dem Bus. Daheim in der Unterkunft haben wir am Nachmittag Zeit zur Erholung oder für individuelle Unternehmungen. Am Abend verwöhnt uns Valeria wieder mit ihrer wunderbaren Küche.

Wanderung pro Weg etwa 10 km, Höhenunterschied 500 m bergauf und 300 m bergab, 4-4,5 Stunden Laufzeit, Schwierigkeit: mittel. 

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6. Tag: Wandern & Picknick in den Bergen

6. Tag: Wandern & Picknick in den Bergen

Zum Abschluss unserer Reise wandern wir heute das Marmora-Tal hoch bis zum Lago Resile, einem glasklaren kleinen Bergsee auf knapp 2.000 Metern Höhe. Auf der Wanderung genießen wir wunderbare Aussichten über das Tal, können Vögel und Murmeltiere beobachten. Manche Wanderer schwimmen auch in dem See! In der Nähe machen wir ein Berg-Picknick, für das uns Marco am Morgen alle Zutaten mitgibt. Den Rückweg machen wir wieder mit dem Bus. Am Nachmittag haben wir freie Zeit zur Erholung oder für individuelle Unternehmungen. Unser Abschiedsessen feiern wir daheim bei Valeria und Marco, die uns an diesem Abend besonders verwöhnen werden.

Wanderung etwa 8 km, 700 m Höhenunterschied bergauf, 3-3,5 Stunden Laufzeit, Schwierigkeit: leicht-mittel. Eine individuelle Verkürzung der Wanderung ist möglich.

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7. Tag: Abschied

7. Tag: Abschied

Nach dem Frühstück heißt es Abschiednehmen von unserer Reise im Valle Maira. Für eine Verlängerung stehen wir Ihnen gerne mit Anregungen zur Verfügung.

SCHWIERIGKEITSGRAD

Vier Wanderungen mit bis zu etwa 10 km Länge, Höhenunterschieden bis 700 m und Laufzeiten bis zu 4-4,5 Stunden pro Tag. Schwierigkeit: mittel. Trittsicherheit und eine mittlere Kondition sind für die Wanderungen notwendig. Individuelle Abkürzungen mit einem separat bestellten Taxi sind vor Ort möglich.

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Reiseleiterin

Reiseleiterin

Karen Kloß lebt seit inzwischen dreizehn Jahren im Piemont. Die gelernte Landschafts- gärtnerin hat sich damals beim Wandern in den piemontesischen Alpen in die Gegend verliebt und einige Jahre später konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen. Seit 2007 arbeitet sie als geprüfte Wander- und Kulturführerin sowie als Übersetzerin im südwestlichen Piemont und gibt ihre Begeisterung für die vielfältige Landschaft, Kultur und Gastronomie der verschiedenen Täler mit großer Freude an ihre Reisegäste weiter. Ihr besonderes Interesse gilt dabei der artenreichen Flora, den spätmittelalterlichen Fresken der kleinen Landkapellen und den ausgezeichneten Weinen ihrer Wahlheimat.

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Reiseleiter

Reiseleiter

Daniele Mauri ist in Como aufgewachsen. Seit sieben Jahren lebt er in Deutschland und arbeitet seit einiger Zeit als geprüfter Übersetzer und Dolmetscher in der Hauptstadt. Im zweiten Jahr leitet der sportbegeisterte Hüne für SAPIO Reisen in der Südtoskana und im Valle Maira. Er freut sich auf diese Abwechslung von seiner sonstigen Tätigkeit, da sie ihm die Möglichkeit bietet, seine Leidenschaft für Reisen, Bewegung, Sprachen und Essen zu leben.

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