1. Tag: Willkommen

1. Tag: Willkommen

Individuelle Anreise zu unserem Hotel Casa Verardo im Herzen Venedigs. Wir organisieren gerne einen Transfer mit unserem privaten Wassertaxi vom Bahnhof oder Flughafen. Vor dem Abendessen mit venezianischen Spezialitäten in einer der besten Osterien der Stadt machen wir einen kleinen abendlichen Spaziergang, auf dem wir unser Viertel, das Castello, kennenlernen.

Anreise-Empfehlungen: Von München können Sie mit dem Nachtzug um 21:02 ohne Umstieg nach Venedig fahren, Ankunft um 6:38. Tagsüber gibt es schnellere Verbindungen mit einem Umstieg in Verona, zum Beispiel ab 7:31, an 14:40 oder ab 9:31, an 17:10. Lufthansa, Air Berlin und easyJet fliegen von vielen deutschen Städten direkt nach Venedig, u. a. von Berlin, Hamburg, Hannover, Düsseldorf, Köln-Bonn, Frankfurt, Stuttgart und München. Bei einem Flug empfehlen wir die Kompensation der verursachten Treibhausgase über www.atmosfair.de, über das wir selber alle unsere Flüge ausgleichen. Für Autofahrer ist es empfehlenswert, preiswert am Flughafen zu parken und einen Transfer von dort zu nutzen. (Stand: 08.2011)

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2. Tag: Die Lagunenfischer

2. Tag: Die Lagunenfischer

Nach einem gemütlichen italienischen Frühstück im Hotel (bei schönem Wetter auf der Frühstücksterrasse) fahren wir mit unserem Wassertaxi nach Burano. Dort treffen wir den Fischer Damiano von der Cooperativa San Marco, mit dem wir herausfahren. Es gibt heute noch etwa 150 Haupterwerbsfischer in der Lagune von Venedig. Wir lernen ihre besonderen Fang- und Zuchtmethoden kennen, vor allem die Zucht der moeche, einer Krebsart, die es nur hier in Venedigs Lagune gibt und die im Mai ihre beste Zeit hat. Gemeinsam mit den Fischern essen wir dann an einem besonderen Ort in der Lagune zu Mittag. Zurück im Hotel am späten Nachmittag haben wir Zeit für eine Pause und eigene Erkundungen. Am Abend erwartet man uns zu einer kleinen Degustation venetischer Käse und Weine im Sestiere Cannaregio.

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3. Tag: Fischmarkt, Geschichte und Architektur

3. Tag: Fischmarkt, Geschichte und Architektur

Heute früh treffen wir Lorenzo „Lollo“ Manna, den Leiter des Fischmarktes am Rialto zu einem Rundgang. Er war hier 27 Jahre Verkäufer und es gibt wohl niemanden in Venedig, der mehr von Fisch versteht. Er geht mit uns von Stand zu Stand. Warum kostet der Steinbutt bei einem Verkäufer 13 Euro und beim anderen 39 Euro das Kilo? Aus Aufzucht oder gefischt? Wo gefischt - Lagune, Adriatisches oder Tyrrhenisches Meer? Wie alt und groß? Wie hoch das Fleisch, wie seine Konsistenz, wie die Kiemen, die Augen...? Wir haben Zeit für eigene Erkundungen auf dem Markt; nebenan gibt es auch Obst, Gemüse und Fleisch. Mittags gehen wir in zwei bacari im Marktviertel, jene Tavernen, wo die Venezianer mittags cicheti und ombre zu sich nehmen, kleine Speisen und »Schatten«. Am späten Nachmittag unternehmen wir einen Streifzug über die Insel Giudecca, nur einen Katzensprung vom Markusplatz, aber ein anderes Venedig. Hier sind noch heute die Bewohner unter sich, auch wenn inzwischen einige Luxushotels entstehen. Wir besichtigen die Chiesa del Redentore, ein Meisterwerk des Renaissance-Architekten Andrea Palladio. Der Rest des Nachmittags steht zur freien Verfügung. Am Abend treffen wir „Lollo“ Manna wieder, der uns in seinem Restaurant ein einmaliges Fischmenü bereitet.

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4. Tag: Venezianische Fischküche

4. Tag: Venezianische Fischküche

Wir sind eingeladen bei Maria Grazia Calò in ihrem venezianischen Palazzo aus dem 16. Jahrhundert einige Schritte vom Canale Grande. Der Koch Sebastiano Molani und Maria Grazia bereiten mit uns venezianische Fischgerichte zu wie Sarde in saor, Tagliolini alla Rialto und Branzino al forno con patate. Nach dem gemeinsamen Essen besteht am Nachmittag freie Zeit für persönliche Unternehmungen und Besorgungen bevor wir zusammen unseren Abschlussabend bei Venedigs Wein-Legende Mauro Lorenzon feiern.

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5. Tag: Abschied

5. Tag: Abschied

Nach dem Frühstück heißt es Abschiednehmen von unserer Reise nach Venedig. Für eine individuelle Verlängerung Ihrer Reise stehen wir Ihnen gerne mit Anregungen zur Verfügung.

 

SCHWIERIGKEITSGRAD DER REISE:

Die Reise bietet keine besonderen Schwierigkeiten. Man sollte keine Angst haben, Boot zu fahren.

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Reiseleiter

Reiseleiter

Heiner Kaibitsch zeigt Ihnen Venedig mit großer Kenntnis und Freude. Er ist Südtiroler und damit seit Kindesbeinen zweisprachig. Früh entwickelte sich seine Leidenschaft für die Küche, neben dem Studium der Kommunikationswissenschaften und Geschichte arbeitete er als Koch. Später verband er beide Interessen bei einem Master in Food Communication an der Slow Food-Universität in Italien. Schon während seines Studiums beschäftige er sich mit der Geschichte der Ernährung in Venedig. Heute belebt er den großelterlichen Hof in Südtirol wieder und betreibt ein Catering. Er leitet auch unsere Südtirol- und Wien-Reisen, die er mit uns entwickelt hat.

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