1. Tag: Willkommen

1. Tag: Willkommen

Individuelle Anreise zu unserer Privatunterkunft im Herzen Venedigs. Wir wohnen bei der Köchin Maria Grazia Calò und bei einer ihrer Freundinnen einige Häuser weiter. Vor dem Abendessen mit venezianischen Spezialitäten in einem unserer Lieblingsrestaurants machen wir einen Spaziergang, auf dem wir unser Sestiere San Polo, Rialto und die Piazza San Marco kennenlernen.

Anreise-Empfehlungen: Von München können Sie mit dem Nachtzug um 23:36 ohne Umstieg nach Venedig fahren, Ankunft um 08:24. Tagsüber gibt es eine schnellere direkte Verbindung ab 11:36, an 18:10 sowie alle zwei Stunden Verbindungen mit Umstieg in Verona, zum Beispiel ab 7:34, an 14:40 oder ab 9:36, an 16:40. Lufthansa, Air Berlin, Ryanair, Eurowings, EasyJet, Austrian Airlines und Swiss Air fliegen von vielen deutschen, österreichischen und schweizerischen Städten direkt nach Venedig, u.a. von Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Köln-Bonn, Frankfurt, Stuttgart, München, Wien, Zürich, Basel und Genf. Vom Flughafen gibt es ein Linienboot, das direkt bis zu unserem Hotel fährt. Bei einem Flug empfehlen wir die Kompensation der verursachten Treibhausgase über www.atmosfair.de, über das wir selbst alle unsere Flüge ausgleichen. Für Autofahrer ist es empfehlenswert, preiswert am Flughafen zu parken und ein Linienboot von dort zu nutzen. (Stand: 10.2016)

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2. Tag: Die Lagunenfischer

2. Tag: Die Lagunenfischer

Nach einem italienischen Frühstück im Hotel fahren wir mit unserem Wassertaxi nach Burano. Dort treffen wir die Fischer Damiano und Stefano mit denen wir in die Lagune hinausfahren. Es gibt hier heute noch etwa 150 Haupterwerbsfischer. Wir lernen ihre besonderen Fang- und Zuchtmethoden kennen, vor allem die Zucht der moeche, einer Krebsart, die es nur hier in Venedigs Lagune gibt und die im Mai und September ihre besten Zeiten haben. Manchmal besuchen wir auch einen Winzer, der auf der Insel Sant’Erasmo wieder mit dem früher dort weit verbreiteten Weinbau begonnen hat. Oder wir besichtigen die byzantinische Basilika auf Torcello (Baubeginn im Jahre 639, fast zwei Jahrhunderte vor dem Markusdom) mit ihren wunderbaren, sehr gut erhaltenen byzantinischen Mosaiken. Zu Mittag essen wir mit Damiano und Stefano bei einem ehemaligen Fischer-Kollegen, der in der Lagune eine sehr gute Osteria eröffnet hat! Am späten Nachmittag kehren wir zurück ins Hotel und haben Zeit für eine Pause. Am Abend erwartet man uns zu einer kleinen Degustation venetischer Käse und Weine im Sestiere Cannaregio.

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3. Tag: Fischmarkt, Geschichte und Architektur

3. Tag: Fischmarkt, Geschichte und Architektur

Heute früh treffen wir Luigi Divari zu einem gemeinsamen Rundgang über den Fischmarkt am Rialto. Luigi ist ein Experte für Fisch, Fischfang und die Lagune und ein hervorragender Zeichner. (Bis Ende Dezember hat er seine erste Ausstellung in Deutschland mit 80 Aquarellen im Deutschen Meeresmuseum in Stralsund. Hier ein Link zu der Ausstellung.) Luigi geht mit uns von Stand zu Stand. Warum kostet der Steinbutt bei einem Verkäufer 13 Euro und beim anderen 39 Euro das Kilo? Aus Aufzucht oder gefischt? Wo gefischt - Lagune, Adriatisches oder Tyrrhenisches Meer? Wie alt und groß? Wie hoch das Fleisch, wie seine Konsistenz, wie die Kiemen, die Augen...? Wir haben Zeit für eigene Erkundungen auf dem Markt; nebenan gibt es auch Obst, Gemüse und Fleisch. Mittags gehen wir in zwei bacari im Marktviertel, jene Tavernen, wo die Venezianer mittags cicchetti und ombre zu sich nehmen, kleine Speisen und „Schatten“, das sind kleine Gläser Wein. Am späten Nachmittag unternehmen wir einen Streifzug über die Insel Giudecca, nur einen Katzensprung vom Markusplatz, aber ein anderes Venedig. Hier sind noch heute die Bewohner unter sich, auch wenn derzeit einige Luxushotels entstehen. Wir besichtigen die Chiesa del Redentore, ein Meisterwerk des Renaissance-Architekten Andrea Palladio. Zu Abend essen wir ein weiteres venezianisches Fischmenü in einer Osteria in der Nähe des am Morgen besuchten Fischmarktes. 

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4. Tag: Venezianische Fischküche

4. Tag: Venezianische Fischküche

Wir sind eingeladen bei Maria Grazia Calò in ihrem venezianischen Palazzo aus dem 16. Jahrhundert, einige Schritte vom Canal Grande, wo einige Gäste ab diesem Jahr auch wohnen. In dem eindrucksvollen Haus schrieb Donna Leon ihre ersten Romane. Maria Grazia bereitet mit uns venezianische Fischgerichte zu wie Sarde in saor, Tagliolini alla Rialto und Branzino al forno con patate. Nach dem gemeinsamen Essen besteht am Nachmittag freie Zeit für persönliche Unternehmungen und Besorgungen bevor wir zusammen unseren Abschlussabend bei Venedigs Wein-Legende Mauro Lorenzon feiern!

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5. Tag: Abschied

5. Tag: Abschied

Nach dem Frühstück heißt es Abschiednehmen von unserer Reise nach Venedig. Für eine individuelle Verlängerung Ihres Aufenthalts stehen wir Ihnen gerne mit Anregungen zur Verfügung.

SCHWIERIGKEITSGRAD

Die Reise bietet keine besonderen Schwierigkeiten. Man sollte gerne etwas zu Fuß gehen und keine Angst haben, Boot zu fahren.

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Reiseleiterin

Reiseleiterin

Sieglinde Pollan ist auf einem Bauernhof in Kärnten aufgewachsen, der biologische Landwirtschaft betreibt. Durch die Nähe zu Italien hat sie sich schon von Jugend an für die Kultur und Lebensweise des Nachbarlandes interessiert. Sie hat Gartenbau in Wien und Bologna studiert und dadurch viele Facetten des Gemüse-, Obst- und Weinbaus in Italien kennengelernt. Heute arbeitet sie am österreichischen Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL). Berufliche und private Reisen führen sie regelmäßig nach Italien. Bologna und Venedig sind ihre Lieblingsstädte, wobei sie häufig in Venedig ist, da es nur wenige Stunden von ihrer Kärntner Heimat entfernt liegt. Sie freut sich, unseren Gästen die einmalige Lagunenstadt und ihre Menschen näherzubringen.

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